28.08.2006

Nachrichtenarchiv 29.08.2006 00:00 EKD-Ratsvorsitzender bei SPD-Präsidium

Die SPD und die evangelische Kirche haben nach einem Treffen in Berlin unterstrichen, dass auch Deutschland einen Beitrag zur Beendigung des Nahostkonflikts leisten müsse. Die Vereinten Nationen hätten dort eine wichtige Aufgabe, die Kämpfenden voneinander zu trennen, erklärten SPD und Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). An der Begegnung nahmen das SPD-Präsidium unter Leitung des Parteivorsitzenden Kurt Beck sowie Vertreter des Rates der EKD und ihr Vorsitzender, Bischof Wolfgang Huber, teil. Dieser dankte Außenminister Steinmeyer für seine Bemühungen um einen Waffenstillstand. Huber warnte zugleich davor, die Nahost-Debatte in Deutschland auf einen militärischen Einsatz zu beschränken.