Ruhrbistum zieht positive Bilanz nach Nikolaus-Aktion

Botschaft mit persönlicher Note

Positive Bilanz der Sprachnachrichten-Aktion zum Nikolausfest zieht das Bistum Essen. Vier Tage lang hat der Heilige bis zum Nikolausabend mit dem Smartphone "auf witzige, schöne, aber auch sehr bewegende Nachrichten" reagiert.

Ein Mann, als Sankt Nikolaus verkleidet, mit Bischofsstab und goldenem Buch / © Harald Oppitz (KNA)
Ein Mann, als Sankt Nikolaus verkleidet, mit Bischofsstab und goldenem Buch / © Harald Oppitz ( KNA )

Diese waren bei WhatsApp, Signal, Telegram und Threema eingegangen. Insgesamt wurden 4.149 Antworten verschickt, teilte das Ruhrbistum am Montag mit.

Eingesprochene Botschaft mit persönlicher Begrüßung

"Die Menschen waren einfach dankbar, dass der Nikolaus für sie da war, auch wenn er coronabedingt nicht überall vor Ort sein konnte", erklärte Social-Media-Redakteur Jens Albers, der selbst in die Rolle des Nikolaus geschlüpft war. Unter den Empfängern seien Kita-Kinder, Schüler oder Kollegenkreise gewesen - teils auch weit über die Grenzen des Ruhrbistums hinaus.

Das Bistum verschickte eine eingesprochene Botschaft mit persönlicher Begrüßung. Teils seien sehr persönliche und berührende Botschaften eingegangen, auf die individuell geantwortet worden sei, hieß es.

Bistum Essen

Das Bistum Essen ist eines der jüngsten und kleinsten unter den 27 römisch-katholischen Bistümern in Deutschland. Auch in Nordrhein-Westfalen ist es mit 1.877 Quadratkilometern und knapp 680.000 Mitgliedern das kleinste Bistum.

Es wurde am 1. Januar 1958 aus Teilen der (Erz-)Bistümer Köln, Münster und Paderborn errichtet; damals zählte die Diözese noch rund 1,5 Millionen Mitglieder. Heute sind es 638.000 Mitglieder (Stand März 25). 

Blick auf den Essener Dom / © frantic00 (shutterstock)
Quelle:
KNA