Dabei räumte sie 74 Mitbewerberinnen aus dem Weg. Der Jury gehörten Vertreter des Bestattergewerbes und angrenzender Branchen an."Wir wollen zeigen, dass auch der Bestatter-Beruf attraktiv ist", sagte Portalbetreiber Markus Pohl, der den Wettbewerb im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hatte. Die Gewinnerin der zweiten Auflage arbeitet für das Bestattungshaus ihrer Familie in der Schwarzwald-Gemeinde Hasel. Sie habe die Jury nicht nur durch "äußere Attraktivität" überzeugt, sondern ebenso durch ihre "inneren Werte".
Tod als Teil des Lebens
"Schon als Zehnjährige habe ich Särge ausgeschlagen und Kreuze beschriftet", sagte Greiner. Für viele möge das ungewöhnlich klingen. "Für mich war der Tod von Anfang an Teil meines Lebens", sagte "Miss Abschied": "Angst oder Scheu habe ich nicht gekannt." Den Miss-Titel sehe sie als Chance, eine neue Sicht auf den Beruf des Bestatters und vor allem die Menschen in diesem Beruf zu eröffnen.