13. April
Martin I., Papst

wurde 649 zum Papst erhoben, ohne die kaiserliche Bestätigung der Wahl abzuwarten. Auf der Lateransynode im Oktober 649 verurteilte Martin die Irrlehre des Monotheletismus. Kaiser Konstans II. ließ Martin im Juli 653 in der Lateranbasilika ergreifen und nach Konstantinopel bringen. Hier wurde Martin wegen Hochverrats zum Tode verurteilt, zur Verbannung begnadigt und im Frühjahr 654 nach Cherson gebracht, wo er am 16. September 655 starb. Seine Briefe aus der Verbannung geben seine tiefe Enttäuschung über seine ehemaligen Freunde wieder. Sein Gedächtnis wird in der griechischen Kirche immer am 13. April begangen.

dargestellt in bischöflicher oder päpstliche Gewandung mit Tiara und Kreuzstab.

Für "Martin" sind auch folgende Namen gebräuchlich:
Martin, Märten, Märti,Marten Merten, Morten


Informationen mit freundlicher Genehmigung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V. und heilige.de.

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