16. Oktober

Lul

geboren um 710 in Wessex, lernte auf einer Pilgerfahrt in Rom Bonifatius kennen, der ihn mit nach Deutschland nahm. Hier wurde Lul Mönch, Schüler, Begleiter und Archidiakon des Bonifatius, der ihn 752 zum Chorbischof weihte. Bonifatius gedachte seinen Lieblingsschüler auch zu seinem Nachfolger zu machen. Doch Pippin beließ ihm nach dem Tod Bonifatius 754 nur das Bistum Mainz, mit allerdings Buraburg und Erfurt vereinigt wurden. Die erzbischöfliche Würde ging dagegen an Chrodegang von Metz über. Lul war sehr tatkräftig, erkannte aber nicht die Grenzen seiner Möglichkeiten. So kam es zu einer Auseinandersetzung mit Bischof Agilolf von Köln und zu einem jahrelangen Streit mit Abt Sturm von Fulda. Fulda konnte seine Eigenständigkeit gegenüber Mainz wahren. So errichtete Lul als ein meinzisches »Trutz-Fulda« in Hessen die Abtei Hersfeld. Auch das Kloster Bleidenstadt wurde von Lul gegründet. Als das Metropolitansystem ausgebaut wurde, erhielt Lul 780/782 von Papst Hadrian I. das Pallium der Kirchenprovinz Mainz. Lul starb am 16. Oktober 786 und wurde in Hersfeld begraben.

dargestellt in bischöflicher Gewandung mit Pallium, vor seinem Schreibpult.

Für "Lul" sind auch folgende Namen gebräuchlich:
Lul


Informationen mit freundlicher Genehmigung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V. und heilige.de.

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