Ebola-Fachkräfte in Sierra Leone
Ebola-Fachkräfte in Sierra Leone

29.03.2015

Wieder mehr Ebola-Fälle in Westafrika Die Gefahr ist noch nicht gebannt

Weil die Zahl der Ebola-Fälle wieder zunimmt, haben Guinea und Sierra Leone am Wochenende die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. In Guinea wurde für mehrere Regionen der Notstand ausgerufen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte im Januar einen Rückgang der Ebola-Fälle gemeldet. Zuletzt spitzte sich die Lage in den betroffenen westafrikanischen Ländern Liberia, Sierra Leone und Guinea aber wieder zu. Zu den Maßnahmen in Guinea gehören unter anderem die Isolation von Krankenhäusern, neue Regeln für Beerdigungen und mögliche Ausgangssperren. Für Guinea ist es Medienberichten zufolge die erste Notstandsregelung seit dem Ebola-Ausbruch im Dezember 2013. Im Nachbarland Sierra Leone war am Freitag eine landesweite Ausgangssperre verhängt worden, die das ganze Wochenende galt. Nach jüngsten Angaben der WHO wurden seit dem Ausbruch in Westafrika 24.000 Menschen mit Ebola infiziert, 10.000 davon starben.

(epd)