Shalom, Salam Aleikum, der Friede sei mit euch. Am interreligiösen Friedensgebet am 8. Mai auf der Landesgartenschau in Neuss 2026 haben elf Religionsgemeinschaften teilgenommen. Das Datum war bewußt gewählt worden, weil am 8. Mai 1945 der Zweite Weltkrieg endete. "Friede, Herr, gebe du uns Frieden" - das sei ein zentrales Motiv der Psalmen, sagte der Vertreter der jüdischen Gemeinde in Neuss. Sichtbar und hörbar wurde an diesem Vormittag die Vielfalt der Religionen, der Rabbi, der aus dem Alten Testament zitierte, die Aleviten, die sich auf Allah als Quelle des Friedens beriefen, der Buddhist, der nach wenigen Worten eine goldene Schale dreimal zum Klingen brachte - dazwischen bewegende Stille.
Der leitende Pfarrer in Neuss Andreas Süß erinnerte in seinem Beitrag der katholischen Kirche an die Worte von Papst Leo XIV., der seinen ersten Auftritt mit den Worten: "Der Frieden sei mit euch" einleitete. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt Pfarrer Süß, wie sehr ihn das Friedensgebet der Religionen bewegt hat und betont die bedeutende Rolle, die die Religionen für den Weltfrieden spielen können.