Mit Singen Gott loben und uns etwas Gutes tun

Morgenimpuls mit Schwester Katharina

Rudelsingen ist wieder populär. In Stadien sowieso seit Jahrzehnten. Vor den Bundesligaspielen singen sich die Fans warm, erleben schon dadurch ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl und eine Kraft, die sich später, wenn es gut geht, auf die eigene Mannschaft überträgt. Und auch bei Konzerten und Partys jeglicher Art. Es macht erst Spaß, wenn alle mitsingen und man das tolle Gefühl hat, dazu zu gehören. 
Am Sonntag hatten wir ein ähnliches Erlebnis mit Kaffeeklatsch und Rudelsingen zum Frühling im Olper Mutterhaus. Frühlingslieder, Maigesänge und Oster- und Marienlieder waren geplant. 

Und es war ein herrliches Erleben für alle. Plötzlich trifft man Leute, die man lange nicht gesehen hat und freut sich wie Bolle. Dann merkt man, dass man viele Lieder tatsächlich noch kann und es klang zwischendurch wie ein 80-köpfiger mehrstimmiger eingeübter Chor. Und ein Gesang, den wir eigentlich nur mal ausprobieren wollten, klang schon so gut, dass wir ihn demnächst als Kanon singen werden. Außer dass die Melodie frisch und munter ist, ist auch der Text schön und lautet:

„Singen macht Spaß, singen tut gut. Ja singen macht munter und Singen macht Mut. 

Singen macht froh, denn Singen hat Charme, die Töne nehmen uns in den Arm. 

All unsre Stimmen, sie klingen mit im großen Chor, im Klang der Welt.“
Das ist wirklich ein gutes Programm: Spaß haben, sich selbst etwas Gutes tun, munter werden, Mut bekommen, froh werden, von schönen Tönen umarmt werden und spüren, dass alle unsere Stimmen einen großen Anteil haben am Klang der weiten Welt. 
Ich kannte noch von unseren alten Mitschwestern die schöne Feststellung, dass Gesang doppeltes Gebet sei. 
Also singen und summen wir doch heute zwischendurch fröhlich vor uns hin, tun wir uns selbst und anderen damit Gutes und loben wir Gott.

    ​

Veranstaltungsreihe