Im Podcast "Blick in die Bibel“ mit DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter spricht Theologe Martin Kürble über die Fusion mehrerer Düsseldorfer Pfarreien zur neuen Gemeinde St. Nikolaus. Eine 1000 Jahre alte Geschichte der ältesten Gemeinde sei dadurch zu Ende gegangen – aber zugleich habe etwas Neues begonnen. Für den Düsseldorfer Pastoralreferenten ist klar: Kirche lebt weiter, mit Kindern, Familien und kreativen Ideen wie besonderen Gottesdiensten.
Im Evangelium kritisiert Jesus eine Generation, die ständig Zeichen fordert. Martin Kürble sagt: Jesus sei enttäuscht über so viel Misstrauen. Er sei mehr als der Prophet Jona oder der legendäre König Salomon – nicht nur ein Gesandter, sondern Gottes Botschaft selbst. Heute könnten auch wir Zeichen für Gottes Liebe sein.
Eine Folge, die zeigt, wie Glaube heute neu wachsen kann – unbedingt reinhören!
Aus dem Lukasevangelium:
In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, begann er zu sprechen: Diese Generation ist eine böse Generation. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein Zeichen gegeben werden außer das Zeichen des Jona. Denn wie Jona für die Einwohner von Nínive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein.
Die Königin des Südens wird beim Gericht mit den Männern dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Sálomos zu hören. Und siehe, hier ist mehr als Sálomo. Die Männer von Nínive werden beim Gericht mit dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie sind auf die Botschaft des Jona hin umgekehrt. Und siehe, hier ist mehr als Jona. (Lk 11,29-32)
(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)