"Frei glauben – und zweifeln" – Gespräch mit Wolfgang Thielmann

In der Donnerstags-Folge vom „Blick in die Bibel“ erzählt Wolfgang Thielmann, warum er gern evangelisch ist: Die Kirche steht für Freiheit und eigene Entscheidungen. Gleichzeitig sieht er große Probleme: viele Austritte, zu wenig Veränderungen und oft zu umständliches Handeln. Er findet, Kirche sollte näher bei den Menschen sein. Trotzdem macht ihm vieles Hoffnung, etwa neue Ideen und das Engagement vor Ort. 

Im Evangelium erklärt er das Bild vom „Brot des Lebens“: Jesus steht für ein dauerhaftes Glück und für Leben, das über den Tod hinausgeht – ein Geschenk, das man nicht selbst machen kann.

Eine Folge voller ehrlicher Kritik und Hoffnung, die zeigt, warum Glaube heute noch wichtig sein kann – unbedingt reinhören!

Aus dem Johannesevangelium: 

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag. Bei den Propheten steht geschrieben: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen. Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. (Joh 6,44-51)

(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

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