"Das ist nicht das letzte Wort" - Gespräch mit Schwester Edith Kürpick

In dieser Folge von "Blick in die Bibel" am Freitag spricht Schwester Edith Kürpick darüber, warum sie trotz Kirchenkrise Hoffnung für den christlichen Glauben hat. Für sie zeigt sich Glaube nicht nur in Zahlen oder Kirchenmitgliedern, sondern vor allem dort, wo Menschen menschlich handeln und anderen helfen. Sie erzählt eine bewegende Szene am Kölner Hauptbahnhof, die für sie gelebtes Evangelium war. 

Im Johannesevangelium geht es dann um Trauer, Zweifel und Hoffnung. Schwester Edith erklärt, warum Christen zwischen Hoffnung und Unsicherheit leben und warum Fragen zum Glauben dazugehören. Gerade in einer Welt voller Krisen und schlechter Nachrichten sieht sie Zeichen dafür, dass Gottes Reich schon beginnt. 

Eine Folge voller ehrlicher Gedanken, Hoffnung und Zuversicht – und genau deshalb unbedingt hörenswert.

Aus dem Johannesevangelium:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, aber eure Trauer wird sich in Freude verwandeln. Wenn die Frau gebären soll, hat sie Trauer, weil ihre Stunde gekommen ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. So habt auch ihr jetzt Trauer, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen und niemand nimmt euch eure Freude. An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen. (Joh 16,20-23a)

(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

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