In ihrem Roman "Die Wut ist ein heller Stern" erzählt Anja Kampmann die Geschichte von Hedda. Die Romanheldin lebt ihren Traum, sie arbeitet in den frühen dreißiger Jahren als Artistin im Variete Alkazar auf der Hamburger Reeperbahn. Das ist eine freizügige Welt – ein Zusammenschluss der Menschen, die in einer frivolen eigenen Welt leben. Doch die Zeiten ändern sich. 1933 beginnt der Roman und erzählt, wie die Nationalsozialisten alles aus dem Weg räumen, was nicht ihrem völkischen Nationalismus und ihrem Frauenbild entspricht. Hedda ist in den Augen der Nazis eine in Sünde lebende Frau. Sie gerät zunehmend unter Druck und muss sich in einer rauen, faschistischen Männerwelt behaupten. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin, was sie bewegt hat, die Geschichte von Hedda zu erzählen.
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