Katholische Bistümer geben Soforthilfe für Flutopfer

Zuwendungen und "symbolische" Hilfe

Nach anderen katholischen Bistümern und evangelischen Landeskirchen wollen weitere Diözesen den Flutopfern im Westen Deutschlands helfen. Nun kommen Zuwendungen aus den Bistümern Stuttgart-Rottenburg und Görlitz dazu.

Unwetter in Nordrhein-Westfalen / © Dieter Menne (dpa)
Unwetter in Nordrhein-Westfalen / © Dieter Menne ( dpa )

200.000 Euro Soforthilfe für Betroffene des Hochwassers in den Bistümern Aachen und Trier stellt die Diözese Rottenburg-Stuttgart zur Verfügung, wie das Bistum am Freitag mitteilte. Die Mittel kämen aus dem Caritas-Haushalt.

"Symbolischer Beitrag"

Der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt überweist an das Erzbistum Köln und das Bistum Trier 5.000 Euro, wie die Pressestelle am selben Tag bekanntgab. In Schreiben an den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki und den Trierer Bischof Stephan Ackermann erklärte Ipolt, Deutschlands mitgliederschwächstes katholisches Bistum wolle "zumindest einen symbolischen Beitrag zur Hilfe insbesondere für Familien leisten".

Weitere Spenden-Initiativen gibt es zudem in den Pfarrgemeinden und Gruppen des Bistums Görlitz, dem knapp 30.000 Katholiken angehören.

Quelle:
KNA