Zeitung: US-Bischof veruntreute Geld und belästigte Priester

Bransfield hat Schecks in Höhe von 15.000 Dollar ausgestellt

Bischof em. Michael Joseph Bransfield (m.) / © Gregory A. Shemitz (KNA)
Bischof em. Michael Joseph Bransfield (m.) / © Gregory A. Shemitz ( KNA )

Der frühere Bischof der Diözese Wheeling-Charleston im US-Bundesstaat West Virginia, Michael Joseph Bransfield, soll Medienberichten zufolge über Jahre hinweg mit Kirchengeldern Geldgeschenke an junge Priester finanziert haben, die er sexuell belästigt hat. Wie die "Washington Post" berichtet, seien auch Kardinäle in den USA und im Vatikan bedacht worden. Die Zeitung beruft sich auf kirchliche Dokumente, die ihr vorliegen.

Demnach habe Bransfield, der im September 2018 in den Ruhestand ging, in seiner 13 Jahre währenden Amtszeit Schecks in Höhe von bis zu 15.000 Dollar von seinem persönlichen Konto unterschrieben, deren Geldbeträge ihm nachträglich von der Diözese erstattet worden seien. Insgesamt soll der Bischof 565 Schecks ausgestellt haben. (kna/Stand 06.06.2019)

Quelle:
KNA