Jugendorganisationen fordern Wende zu besserer Klimapolitik

"Wir müssen jetzt handeln"

Am Erdüberlastungstag am Donnerstag haben zahlreiche Jugendorganisationen eine Wende zu einer besseren Klimapolitik gefordert. Sie fordern alle Wähler auf, im September für Klimagerechtigkeit zu stimmen.

Jugendliche demonstrieren für Klimaschutz / © MikeDotta (shutterstock)
Jugendliche demonstrieren für Klimaschutz / © MikeDotta ( shutterstock )

Im Interesse der jungen Generation forderten sie von der kommenden Bundesregierung einen "Systemwandel", um das im Pariser Klimaabkommen angestrebte Ziel der 1,5-Grad-Grenze noch einzuhalten und damit die Klimakatastrophe abzuwenden.

Betonung der Bedeutung der Bundestagswahl 2021

"Wir müssen jetzt handeln. Für Deutschland ist die diesjährige Bundestagswahl der entscheidende Moment", heißt es in der gemeinsamen Erklärung von 14 Organisationen, darunter Fridays for Future Deutschland (FFF), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej) sowie die Amnesty International Deutschland Jugend.

Sie vertreten nach eigenen Angaben rund vier Millionen Mädchen und Jungen. "Wir werden eine Wahlentscheidung für sozial-gerechten Klima- und Naturschutz treffen", unterstreichen die Jugendverbände.

Menschheit verbraucht mehr, als regenerierbar ist

Nach Berechnungen von Wissenschaftlern hat die Menschheit in diesem Jahr am 29. Juli die natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr für das gesamte Jahr zur Verfügung gestanden hätten.

Gegenwärtig verbraucht die Menschheit nach Angaben des Global Footprint Networks mit Sitz in den USA und der Schweiz 74 Prozent mehr, als die Ökosysteme des Planeten regenerieren können - oder "1,74 Erden".


Quelle:
KNA
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