West- und Ostkirchen feiern zusammen Ostern

 (DR)

Orthodoxe und westliche christliche Kirchen feiern meistens zu unterschiedlichen Daten Ostern. Das liegt daran, dass sich Katholiken und Protestanten nach dem neueren Gregorianischen Kalender richten, die Orthodoxen aber nach dem Julianischen Kalender, dessen Daten 13 Tage hinterherhinken. Der Zeitpunkt des Osterfestes wird nach derselben Regel berechnet: Die Auferstehung Jesu wird am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Die Osterfeste können wegen der unterschiedlichen Kalender bis zu fünf Wochen auseinander liegen. Sie können aber je nach Mondstand auch wie in diesem Jahr zusammenfallen. (dpa, 31.03.2017)