US-Präsident Trump teilt KI-Bild von sich mit Jesus auf Truth Social

"Die radikalen linken Irren mögen das vielleicht nicht"

Ein neues Jesus-Bild von US-Präsident Donald Trump sorgt erneut für Aufsehen. Nach der Löschung eines ersten KI-Motivs folgte nun der nächste Post. Es zeigt ihn in inniger Umarmung mit Jesus vor der amerikanischen Flagge.

Donald Trump / © Mark Schiefelbein/AP (dpa)
Donald Trump / © Mark Schiefelbein/AP ( dpa )

US-Präsident Donald Trump sorgt erneut mit einem religiös aufgeladenen Beitrag in Sozialen Medien für Aufmerksamkeit. Am Mittwochabend veröffentlichte er auf seiner Plattform Truth Social ein KI-Bild, das ihn in inniger Umarmung mit Jesus vor der amerikanischen Flagge zeigt.

Screenshot des KI generierten Bildes von Donald Trump auf Truth Social / © Screenshot (DR)
Screenshot des KI generierten Bildes von Donald Trump auf Truth Social / © Screenshot ( DR )

Dazu schrieb Trump: "Die radikalen linken Irren mögen das vielleicht nicht, aber ich finde es ziemlich schön!!!" Auf dem weitergeleiteten Bild selbst ist zu lesen: "Ich war nie ein sehr religiöser Mensch ... aber scheint es nicht so, dass – bei all diesen satanischen, dämonischen, kindopfernden Monstern, die entlarvt werden – Gott vielleicht seine Trumpfkarte ausspielt!"

Lob für Papst Leo in ARD

Bereits am Montag hatte Trump ein KI-generiertes Bild verbreitet, das ihn in großer Ähnlichkeit mit dem christlichen Erlöser darstellt. Nach weltweiter Kritik löschte der US-Präsident das Bild und erklärte, er sei missverstanden worden. Das Bild habe ihn nicht als Jesus, sondern als Arzt gezeigt.

Ein mit Künstlicher Intelligenz erstelltes Bild von US-Staatspräsident Donald Trump in Gestalt eines Erlösers auf seiner Plattform "Truth Social", gepostet am 13. April 2026 / © @realDonaldTrump/truthsocial.com (KNA)
Ein mit Künstlicher Intelligenz erstelltes Bild von US-Staatspräsident Donald Trump in Gestalt eines Erlösers auf seiner Plattform "Truth Social", gepostet am 13. April 2026 / © @realDonaldTrump/truthsocial.com ( KNA )

Die präsidiale Selbstdarstellung war am Mittwoch auch Thema bei der ARD-Talkrunde Maischberger. Der Chefredakteur der Zeitung "Die Zeit", Giovanni di Lorenzo, sagte: "Ich bin ehrlicherweise gar nicht so verwundert. Das war das Letzte, was noch gefehlt hat." Für ihn fügt sich das Motiv in eine Entwicklung, in der Trump sich zunehmend selbst überhöht. Zugleich verweist er auf Gegenwind aus dem Vatikan: Papst Leo widerspreche Trump inzwischen offen, "da traut sich jemand etwas, was viele andere nicht tun".

Quelle:
KNA