Italien öffnet neuen humanitären Korridor für 1.000 Geflüchtete

Unter katholischer Beteiligung

Italien holt in Zusammenarbeit mit kirchlichen Organisationen weitere 1.000 Geflüchtete über einen sogenannten humanitären Korridor ins Land. Es handelt sich um besonders schutzbedürftige Personen, die derzeit im Libanon untergebracht sind.

Ankunft von Flüchtlingen in Rom / © Cristian Gennari (KNA)
Ankunft von Flüchtlingen in Rom / © Cristian Gennari ( KNA )

Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung der evangelischen Kirchen in Italien (FCEI) hervor. Die Schutzbedürftigen sollen dank der Initiative legal nach Italien reisen dürfen. Die Kosten - auch für die Integration - werden überwiegend aus Spenden finanziert.

Vereinbarung zu humanitären Korridoren

An der für zwei Jahre gültigen Vereinbarung zu humanitären Korridoren sind neben der italienischen Regierung auch die katholische Gemeinschaft Sant'Egidio sowie die Tafel der Waldenser beteiligt.  Mithilfe humanitärer Korridore durften in den vergangenen Jahren bereits mehrere Tausend besonders gefährdete Flüchtlinge nach Italien sowie in andere europäischen Länder reisen.

Quelle:
KNA