Sternsinger erhalten Segen des Erzbischofs

"Segen bringen – Segen sein"

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki entsendet am Freitag, 30. Dezember, vier- bis fünftausend Sternsinger ins gesamte Erzbistum. Sie sammeln im neuen Jahr Spenden und verteilen den Kreideschriftzug an den Türen.

Sternsinger im Dom 2014 / © Heider, Marita  (Erzbistum Köln)

Unter dem Leitwort "Segen bringen – Segen sein" beginnt im Kölner Dom um 11 Uhr der Gottesdienst, mit dem die Kinder und Jugendlichen den Segen für die inzwischen 59. Sternsingeraktion erhalten.

Rund um den 6. Januar tragen die Sternsinger den Segen in die Haushalte im Erzbistum Köln und sammeln Spenden für Kinder in Not. Auf Wunsch bringen sie einen Kreideschriftzug oder einen Aufkleber mit der Aufschrift 20*C+M+B+17 an der Haustür an. Die drei Buchstaben stehen für den lateinischen Satz "Christus Mansionem Benedicat" – "Christus segne dieses Haus".

Folgen des Klimawandels wird Thema

Mit dem diesjährigen Motto "Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit" machen die Kinder und Jugendlichen auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. Die veränderten klimatischen Bedingungen sorgen in manchen Regionen Kenias für eine extreme Trockenheit. Ausbleibender Regen entzieht den Menschen ihre Lebensgrundlagen. "Ein Motto, das uns in Zeiten von Globalisierung und Klimawandel an unsere Verantwortung auch hier zulande erinnert", sagt Christoph Köster von der Jugendseelsorge im Erzbistum Köln.

Bei der letzten Sternsingeraktion sammelten 477 Gruppen im Erzbistum Köln insgesamt über 3,3 Millionen Euro. Bundesweit kamen über 46 Millionen Euro zusammen.


Quelle: