Zum ersten Mal können Bewerbungen und Vorschläge für den neuen Freisinger Dialogpreis eingereicht werden. Die Stadt Freising, das Erzbistum München und Freising sowie das kirchliche Osteuropa-Hilfswerk Renovabis schreiben die Auszeichnung aus, wie Renovabis am Freitag mitteilte. Die Auszeichnung ist demnach mit 10.000 Euro dotiert. Sie richtet sich an Initiativen und Institutionen, die sich mit besonderem Engagement für Verständigung, Zusammenarbeit und Versöhnung in Europa einsetzen.
Bewerben können sich den Angaben zufolge Personen, Institutionen und Initiativen, die aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa kommen oder in Verbindung mit der Region wirken. Interessierte können jemanden vorschlagen oder sich selbst bewerben. Dies sei in deutscher und englischer Sprache möglich. Weitere Informationen dazu gibt es auf www.renovabis.de/dialogpreis.
"Europa braucht Menschen, die den mutigen Weg der Begegnung zwischen Ost und West gehen", sagte Münchens Erzbischof Reinhard Marx. Mit dem Dialogpreis wolle man dieses Engagement sichtbar machen und würdigen. Laut Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz soll er "den Geist des Vertrauens und Miteinanders sichtbar machen, wie wir ihn in der Arbeit mit unseren Partnerinnen und Partnern täglich erleben". Nach Worten von Freisings Oberbürgermeisterin Monika Schwind (Freisinger Mitte) spiegelt der Preis wider, dass nur Verständigung Zukunft schafft.