Seehofer diskutiert über die Rolle der Religionen

Seehofer trifft Zentralrat der Muslime

Es war sozusagen der Auftakt von Seehofers "Religions-Sprechstunden": Der Bundesinnenminister hat am Donnerstag den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime zu einem Gespräch getroffen. Hintergrund ist, dass der Seehofer die Debatte über Religion in Deutschland wieder aufnehmen möchte.

Horst Seehofer / © Sven Hoppe (dpa)
Horst Seehofer / © Sven Hoppe ( dpa )

Mehr als eine Stunde lang haben Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman A. Mazyek, am Donnerstag miteinander gesprochen.

Das Treffen stand im Zeichen der Gespräche mit allen "relevanten religiösen Gemeinschaften" Deutschlands, zu denen Seehofer, der als Innenminister auch für die Religionsgemeinschaften in Deutschland zuständig ist, eingeladen hatte.

Themen des Austauschs

Bei dem Meinungsaustausch soll es nach Angaben des ZMD um die Institutionalisierung des Islam in Deutschland, um nachhaltige Bekämpfung des Extremismus und Ideologien und um eine Kultur des Zusammenhaltes und Toleranz gegangen sein. Außedrem habe man über eine  Neukonzeption der Deutschen Islamkonferenz gesprochen, die Seehofer im Vorfeld angelkündihgt hatte. Die Auftaktveranstaltung ist für November geplant.

Man sei sich überdies einig, den Austausch fortzusetzen. An dem Gespräch nahmen seitens der Religionsgemeinschaft ZMD der Generalsekretär Abdassamad El Yazidi, und seitens des BMI Staatssekretär Markus Kerber sowie die persönliche Referentin des Bundesministers Katja Papenkort teil. 

Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime / © Alexander Heinl (dpa)
Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime / © Alexander Heinl ( dpa )
Quelle:
DR
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