Sängerin Nicole zieht Kraft aus dem Glauben

Erinnerung an Begegnung mit Papst Benedikt XVI.

Schlagersängerin Nicole hat Kraft beim Überwinden ihrer 2020 entdeckten Brustkrebserkrankung auch aus dem Glauben geschöpft. Entscheidend sei eine Begegnung mit Papst Benedikt XVI. im Jahr 2011 gewesen.

Archivbild: Nicole in Audienz bei Papst Benedikt XVI. / © Nicole privat
Archivbild: Nicole in Audienz bei Papst Benedikt XVI. / © Nicole privat

Das erzählte die Künstlerin der in München erscheinenden Illustrierten "Bunte". Damals habe sie bei einer Audienz ihre Eheringe, einen Wolfszahn, ein silbernes Kreuz und einen kleinen Engel für die noch ungeborene Enkeltochter dabeigehabt. Die Sachen habe sie dem Papst in die Hände gelegt und ihn gebeten, diese zu segnen. "Und ich sagte: 'Wenn es geht, bitte mich auch.' Mit seinem Daumen hat er mir dann ein Kreuz auf die Stirn gegeben."

Mittlerweile geheilt

Nach der Audienz, erzählte Nicole, habe sie dann ihrem Mann Winfried gegenüber erklärt: "So, jetzt kann mir nichts mehr passieren." Selbst wenn ihr etwas Schlimmes widerfahren sollte, würde sie diese Prüfung bestehen und alles werde ein gutes Ende nehmen. Die Sängerin fügte hinzu: "Ist doch irre, oder?" Ihrem Arzt zufolge ist die Künstlerin mittlerweile geheilt. Aktuell gehe sie alle drei Monate zur Untersuchung. Bis jetzt sei alles in Ordnung. "Ich bin ja auch kein Einzelfall. Etwa 57.000 Frauen erkranken in Deutschland jedes Jahr an Brustkrebs. Das ist ein ganzes Stadion voll. Ich war eine von ihnen."

Inzwischen lebe sie noch bewusster als vorher, sagte die Sängerin. "Ich gönne mir auch öfter mal was Gutes." So reisten sie und ihr Mann noch mehr. Dann bleibe das Handy ausgeschaltet, sie lese ein gutes Buch und mache Yoga.- Nicole war 17 Jahre alt, als sie 1982 mit dem Lied "Ein bisschen Frieden" den Eurovision Song Contest gewann. Es war der erste Sieg für Deutschland bei diesem Wettbewerb.

Die wichtigsten Leitlinien des Denkens von Joseph Ratzinger

Benedikt XVI. war der erste Papst der Neuzeit, der freiwillig sein Amt abgab. Dabei berief er sich auf sein Gewissen - obwohl er dieser Instanz stets misstraute und theologisch ganz andere Schwerpunkte setzte. Wie wohl kein Papst vor ihm ist Benedikt XVI. auch auf dem Stuhl Petri ein Theologe geblieben.

Bereits als junger Wissenschaftler gehörte er zu den führenden deutschen Dogmatik-Professoren, die das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) prägten. Später entfremdete er sich immer mehr von seinen Kollegen.

Papst em. Benedikt XVI. am Schreibtisch / © Osservatore Romano/Romano Siciliani (KNA)
Papst em. Benedikt XVI. am Schreibtisch / © Osservatore Romano/Romano Siciliani ( KNA )
Quelle:
KNA