Jesuiten-Provinzial Siebner wird in Berlin beerdigt

Requiem in der Canisius-Kirche

​Der am 16. Juli gestorbene deutsche Jesuiten-Provinzial Pater Johannes Siebner wird am 30. Juli in seiner Heimatstadt Berlin beerdigt. Wie eine Ordenssprecherin am mitteilte, wird zuvor ein Requiem in der Canisius-Kirche gefeiert.

Trauer um Johannes Siebner / © Harald Oppitz (KNA)
Trauer um Johannes Siebner / © Harald Oppitz ( KNA )

Die Provinzleitung werde auch in den kommenden Monaten durch Vizeprovinzial Pater Jan Roser ausgeübt. Seine Amtszeit endet mit der Zusammenlegung der deutschen, österreichischen, littauisch-lettischen und schweizerischen zur neuen europäischen Zentralprovinz im Frühjahr 2021.

Mehrere deutsche Bischöfe würdigten die Arbeit Siebners

Siebner, der 2017 zum Provinzial ernannt worden war, starb im Alter von 58 Jahren an einem Gehirntumor in einem Berliner Krankenhaus. Mehrere deutsche Bischöfe würdigten seine Arbeit. Der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann schrieb in einem Beileidsbrief an den Orden, er habe Pater Siebner sehr geschätzt, "seine wunderbare menschliche Art, seinen geistlichen Tiefgang". Für den Orden wie auch für die Kirche in Deutschland bedeute sein früher Tod einen herben Verlust. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick schrieb, Siebner habe seine Aufgaben vorbildlich und mit großem Einsatz wahrgenommen.

Beim Requiem in Berlin wird Pater Roser Hauptzelebrant sein, Pater Klaus Mertes predigen. Der Gottesdienst wird von den Jesuiten live via Youtube übertragen, um Menschen, die wegen der Einschränkungen durch Corona nicht teilnehmen können, einen Abschied zu ermöglichen. Weitere Totenmessen finden in den kommenden Wochen in München, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Sankt Blasien und Innsbruck statt. Auf der Website www.jesuiten.org/johannes-siebner wurde ein digitales Kondolenzbuch aufgelegt.

 

Quelle:
KNA