Erzbischof Burger über Reisen in Krisen- und Entwicklungsstaaten

Reisenotizen eines Bischofs

Mehr als nur Erinnerungen: Von seinen Reisen zu kirchlichen Entwicklungsprojekten in Lateinamerika, Afrika, Indien und Syrien berichtet der Freiburger Erzbischof Stephan Burger in seinem Buch "Weltbegegnungen - Reisenotizen eines Bischofs".

Erzbischof Stephan Burger in Indien / © Gottfried Bohl (KNA)
Erzbischof Stephan Burger in Indien / © Gottfried Bohl ( KNA )

Darin verbindet der für die kirchlichen Hilfswerke Caritas international und Misereor mitverantwortliche Bischof Reisebeschreibungen, religiöse Reflexionen und politische Forderungen.

So wendet sich Burger gegen ökologischen Raubbau im Amazonas und die Vertreibung von Indigenen oder fordert umfassende Verbote von ausbeuterischer Kinderarbeit. Eindrücklich beschreibt er in dem 190-seitigen, im Verlag Herder erschienenen Band den Überlebenswillen der Syrer im durch den jahrelangen Bürgerkrieg zerstörten Aleppo.

Ergänzende Ausführungen

Ergänzt werden Burgers Ausführungen durch Beiträge unter anderen von Caritaspräsident Peter Neher und Misereor-Leiter Pirmin Spiegel. Im Vorwort würdigt Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) das soziale und entwicklungspolitische Engagement der Kirchen. Caritas und Misereor seien weltweit aktiv und meist tief verwurzelt in der Bevölkerung. "Für mich sind die Kirchen und ihre Hilfswerke die größte Friedens- und Entwicklungsbewegung der Welt", so der CSU-Politiker.

Quelle:
KNA