Pax Christi lädt zu Online-Friedensgebet

"Deeskalation ist das Gebot der Stunde"

Beten für den Frieden: Angesichts des Angriffs Russlands auf die Ukraine lädt die katholische Friedensbewegung Pax Christi zu einem Online-Friedensgebet mit dem Mainzer Bischof und Pax-Christi-Präsidenten Peter Kohlgraf ein.

Menschen im Gebet / © Jörg Loeffke (KNA)
Menschen im Gebet / © Jörg Loeffke ( KNA )

Das Gebet finde am Freitag um 18 Uhr als Zoom-Veranstaltung statt, teilte das Bistum am Donnerstag mit.

Bischof Peter Kohlgraf / © Harald Oppitz (KNA)
Bischof Peter Kohlgraf / © Harald Oppitz ( KNA )

"In dieser beunruhigenden und gefährlichen Situation um die Ukraine wollen wir gemeinsam für die Menschen in diesem Krisengebiet beten", heißt es in dem Aufruf des Pax Christi-Bundesvorstands.

"Halten wir inne und geben einander Stärkung für die Friedensarbeit. Damit wir nicht nachlassen in unserem Engagement für Deeskalation und ein Ende der Gewalt. Denn: Deeskalation ist das Gebot der Stunde."

Beten für Menschen in Russland und der Ukraine

Gemeinsam wolle man für die Menschen in der Ukraine beten, die seit 2014 unter einer kriegerischen Lage litten und jetzt neuen Bedrohungen und Schrecken ausgesetzt seien.

Ukraine, Solote: Ein ukrainischer Soldat meldet sich über die militärische Gegensprechanlage bei einem Kommandanten / © Mstyslav Chernov (dpa)
Ukraine, Solote: Ein ukrainischer Soldat meldet sich über die militärische Gegensprechanlage bei einem Kommandanten / © Mstyslav Chernov ( dpa )

Auch zum Gebet für die Menschen in Russland ruft Pax Christi auf: "Denn wir sind mit beiden Bevölkerungen - wie mit allen Menschen - in unserer Sehnsucht nach Frieden verbunden."

Information der Redaktion:

Zugang zum Zoom-Meeting über diesen Link ; Meeting-ID: 848 1912 2912; Kenncode: 781234

EU-Spitzen verurteilen russischen Angriff auf die Ukraine scharf

Die EU-Spitzen Charles Michel und Ursula von der Leyen haben den russischen Angriff auf die Ukraine scharf verurteilt und mit weiteren Sanktionen gedroht. "Wir verurteilen den ungerechtfertigten Angriff Russlands auf die Ukraine aufs Schärfste", schrieben der Ratschef und die Kommissionspräsidentin am Donnerstagmorgen gleichlautend auf Twitter. Zugleich kündigten sie an: "Wir werden den Kreml dafür zur Rechenschaft ziehen."

Ihre Gedanken seien in diesen dunklen Stunden bei der Ukraine und den unschuldigen Frauen, Männern und Kindern, die um ihr Leben fürchteten.

Ukrainer warten an einem Grenzübergang vom prorussischen Separatistengebiet zum Gebiet der ukrainischen Regierung / © Vadim Ghirda/AP (dpa)
Ukrainer warten an einem Grenzübergang vom prorussischen Separatistengebiet zum Gebiet der ukrainischen Regierung / © Vadim Ghirda/AP ( dpa )
Quelle:
KNA