Papst Leo XIV. verurteilt Terror in Nigeria

"Verbundenheit im Gebet"

In der vergangenen Woche haben Angriffe auf verschiedene Gemeinden in Nigeria erneut zahlreiche Menschenleben gekostet. Papst Leo XIV. verurteilte die brutalen Attacken aufs Schärfste. Sie hätten bei ihm Schmerz und Sorge ausgelöst.

Central District Officers in Nigeria / © ariyo olasunkanmi (shutterstock)
Central District Officers in Nigeria / © ariyo olasunkanmi ( shutterstock )

"Ich versichere alle Opfer von Gewalt und Terrorismus meiner Verbundenheit im Gebet", sagte Leo XIV. am Sonntag im Vatikan. Zudem hoffe das Kirchenoberhaupt, dass die zuständigen Behörden weiterhin entschlossen daran arbeiteten, die Sicherheit und den Schutz des Lebens jedes Bürgers zu gewährleisten.

Damit reagierte der Papst auf diverse Angriffe der vergangenen Tage in Nigeria. Sowohl im Westen als auch im Norden des Landes hatten schwer bewaffnete Banden mehrere Dörfer überfallen, Menschen verschleppt und getötet. Neben islamistischen Attacken kommt es landesweit immer wieder zu Entführungen und Überfällen durch bewaffnete Banden. Das gilt zunehmend auch in Gegenden, die früher als vergleichsweise stabil galten.

Christen in Nigeria

Der Anteil der Christen in Nigeria wird mit 40, teils mit über 48 Prozent angegeben. Fest steht: Die christliche Gemeinschaft nahm in den vergangenen fünf Jahrzehnten stark zu und ist die größte auf dem afrikanischen Kontinent. Katholiken machen laut vatikanischen Zahlen gut 15 Prozent aus; sie sind in 50 (Erz-)Bistümern und zwei Apostolischen Vikariaten organisiert. Andere starke Gruppen bilden die protestantischen Kirchen und die anglikanische Kirche.

Gottesdienst in Nigeria / © Katrin Gänsler (KNA)
Gottesdienst in Nigeria / © Katrin Gänsler ( KNA )

 

Quelle:
KNA