Papst Leo XIV. ruft zur Verteidigung der Pressefreiheit auf

Appell zum Schutz verfolgter Journalisten

Papst Leo XIV. liegt die Verteidigung der Pressefreiheit am Herzen. Anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit erinnert er eindringlich an weltweit verfolgte und unterdrückte Journalisten und mahnt mehr Schutz für sie an.

Symbolbild: Pressefreiheit in Gefahr / © wk1003mike (shutterstock)
Symbolbild: Pressefreiheit in Gefahr / © wk1003mike ( shutterstock )

Papst Leo XIV. hat zur Verteidigung der Pressefreiheit aufgerufen. Anlässlich des von der UNESCO ausgerufenen Welttages der Pressefreiheit sagte er am Sonntag vor Zehntausenden Pilgern auf dem Petersplatz: "Leider wird dieses Recht oft verletzt. Manchmal ganz offen, manchmal auch in verborgener Weise. Denken wir an die vielen Journalisten und Reporter, die Opfer von Kriegen und Gewalt werden!"

Gebet um Einheit der Kirche

Zuvor hatte der Papst die Muttergottes um Hilfe in anderen Anliegen gebeten und daran erinnert, dass sich die katholische Kirche im Monat Mai in besonderer Weise Maria zuwendet. "Ich empfehle ihr meine Anliegen - vor allem, was die Einheit der Kirche und den Frieden in der Welt betrifft", so der Papst.

Der Hinweis auf die Sorge um die Einheit der Kirche erfolgte vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen der traditionalistischen Piusbruderschaft und dem Vatikan. Die Traditionalisten haben für Anfang Juli die eigenständige Weihe von Bischöfen ohne Zustimmung des Papstes angekündigt. Dies könnte eine Exkommunikation, also den Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft, und eine erneute Kirchenspaltung zur Folge haben.

Quelle:
KNA