Bartholomaios I. bei "Marsch der Lebenden" in Auschwitz

Opfer der Schoah gedenken

Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. nimmt in der kommenden Woche am diesjährigen "Marsch der Lebenden" in Auschwitz teil. Mehr als 10.000 jüdische und nichtjüdische junge Menschen aus aller Welt wollen sich Anfang Mai beteiligen.

Das Eingangstor mit der Aufschrift "Arbeit macht frei" der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau  / © Nancy Wiechec (KNA)
Das Eingangstor mit der Aufschrift "Arbeit macht frei" der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau / © Nancy Wiechec ( KNA )

Die Teilnehmer werden am 2. Mai mit dem rund drei Kilometer langen Marsch, der im ehemaligen NS-Vernichtungslager Birkenau endet, der Opfer der Schoah gedenken und zum Kampf gegen alle Formen des Antisemitismus aufrufen.

Zentraler Moment des diesjährigen Marsches ist das Gedenken an die jüdischen Opfer aus Griechenland und die Eröffnung einer neuen griechischen Sektion des Auschwitz-Museums durch Bartholomaios I.

Auch Ministerpräsidentin Viorica Dancila aus Rumänien, das derzeit den EU-Ratsvorsitz inne hat, wird zum "Marsch der Lebenden" erwartet.

Gegen Antisemitismus einsetzen

In Vorbereitung auf den 2. Mai empfing Patriarch Bartholomaios I. den neuen griechischen Sondergesandten für den Kampf gegen den Antisemitismus, Efstathios Lianos Liantis, an seinem Amtssitz im Phanar in Istanbul, wie der "Pro Oriente"-Informationsdienst am Mittwoch in Wien berichtete.

Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel betonte demnach die Notwendigkeit der Überwindung aller antisemitischen stereotypen Vorurteile. Bartholomaios bekundete seine Bereitschaft, sich in der ganzen christlichen Welt gegen die "gesellschaftliche Krankheit" des Antisemitismus einzusetzen.

Bartholomaios I. mit einem Mikrofon in der Hand / © Sascha Baumann (KNA)
Bartholomaios I. mit einem Mikrofon in der Hand / © Sascha Baumann ( KNA )
Schild mit der Aufschrift "Halt!" in deutscher und polnischer Sprache in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz / © Monika Skolimowska (dpa)
Schild mit der Aufschrift "Halt!" in deutscher und polnischer Sprache in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz / © Monika Skolimowska ( dpa )
Häftlinge des Konzentrationslagers Auschwitz / © Novosti (epd)
Häftlinge des Konzentrationslagers Auschwitz / © Novosti ( epd )
Quelle:
KNA