In NRW beginnen die Osterferien - Massenansturm auf den Flughäfen des Landes erwartet

Erste große Reisewelle ab Freitag

Zum Beginn der Osterferien in Nordrhein-Westfalen wird ab Freitag die erste große Reisewelle in diesem Jahr erwartet. Die großen Flughäfen des Landes rechnen mit einem Massenansturm von Passagieren. Auch der ADAC geht von viel Verkehr auf den Autobahnen des Landes aus. Nach Angaben der Bahn werden in der Osterzeit neun Sonderzüge NRW durchqueren.

 (DR)

Bis zum 15. April rechnet der Düsseldorfer Flughafen mit rund 770 000 Passagieren sowie 9000 Starts und Landungen. Dies sei gegenüber den Osterferien des Vorjahres ein Plus von rund sieben Prozent, teilte die Flughafenverwaltung mit. Allein am ersten Ferienwochenende von Freitag bis einschließlich Montag würden voraussichtlich fast 200 000 Passagiere den Flughafen nutzen sowie etwa 2200 Starts und Landungen stattfinden, hieß es. Der kommende Freitag werde auch der Spitzentag der Ferien mit rund 60 000 Passagieren sowie etwa 680 Starts und Landungen sein. Zum Vergleich: Im Durchschnitt seien im vergangenen Jahr täglich rund 45 000 Passagiere und 590 Flugbewegungen gezählt worden.

520 000 Fluggäste erwartet der Flughafen Köln/Bonn in den Osterferien. Das seien rund elf Prozent mehr als im Vorjahr. Mit 85 000 Flugreisenden werde allein an den ersten drei Tagen von Freitag bis Sonntag gerechnet, vier Prozent mehr als im Vorjahr. Der größte Andrang werde am Freitag mit erwarteten 33 000 Passagieren sein.

Besonders beliebte Reiseziele seien die Kanarischen Inseln und die warmen Regionen des Mittelmeers wie die Balearen, das spanische Festland und die Türkei. Bei den Fernzielen seien Florida, die Malediven, Südafrika und die Dominikanische Republik gefragt. Im Trend lägen in den Osterferien zudem Städtereisen, hieß es.

Auf den viel befahrenen Fernstraßen in NRW sei für Freitagabend und Samstagmorgen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen, sagte der Sprecher des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs (ADAC), Peter Meintz, in Dortmund. Dies sei schon jetzt abzusehen, da in elf Bundesländern die Osterferien beginnen und NRW als Transitland betroffen sei. Staus dürfte es vor allem auf den Autobahnen geben, die aus NRW herausführen - wie die A 1, A 3 oder A 45.

Auch die Bahn erwartet ein hohes Reiseaufkommen. Ein Sprecher empfahl, Zugreisende sollten sich vor Fahrtbeginn rechtzeitig um Platzreservierungen bemühen.