Neue Vizepräsidentin in der westfälischen Kirche

Leitungsamt neu besetzt

Die Theologin Susanne Falcke wird neue Theologische Vizepräsidentin der Evangelischen Kirche von Westfalen. Es ist das zweithöchste Amt der Landeskirche. Die viertgrößte Landeskirche in Deutschland vollzieht den Wechsel am Samstag.

Symbolbild Talar mit Beffchen tragen evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer / © Harald Oppitz (KNA)
Symbolbild Talar mit Beffchen tragen evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer / © Harald Oppitz ( KNA )

Die Theologin Susanne Falcke wird in einem Gottesdienst in Dortmund als neue Theologische Vizepräsidentin der viertgrößten deutschen Landeskirche mit gut 1,8 Millionen Mitgliedern eingeführt. Die 51-Jährige tritt als Stellvertreterin von Präses Adelheid Ruck-Schröder die Nachfolge von Ulf Schlüter (64) an, der in den Ruhestand verabschiedet wird.

Aus Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken

Falcke, bislang Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken, war im Herbst für acht Jahre in ihr neues Leitungsamt gewählt worden. Schlüter hatte die westfälische
Landeskirche nach dem Rücktritt der früheren Präses Annette Kurschus im November 2023 anderthalb Jahre lang kommissarisch geleitet, er war insgesamt acht Jahre lang Theologischer Vizepräsident.

Nach dem Gottesdienst kommt die Synode der westfälischen Kirche zu kurzen Beratungen zusammen. Auf der Tagesordnung des Kirchenparlaments stehen Zwischenberichte zu landeskirchlichen
Prozessen.

Das Präses-Amt der westfälischen Kirche

Der oder die Präses übt in der Evangelischen Kirche von Westfalen das zentrale Leitungsamt aus. Die lateinische Amtsbezeichnung bedeutet "Vorsitzende/r". Wer das Spitzenamt innehat, vertritt die viertgrößte deutsche Landeskirche mit ihren rund zwei Millionen Mitgliedern nach außen und leitet die Landessynode, das oberste Beratungs- und Entscheidungsorgan. 

Talar mit Beffchen / © ur72 (shutterstock)
Quelle:
epd