Naturschützer: Umweltfreundliche Tannenbäumen bevorzugen

 (DR)

Beim Weihnachtsbaumkauf raten Naturschützer zur umweltfreundlichen Variante. In der Regel stammten die Bäume zum Fest aus artenarmen Kulturen, die durch massiven Einsatz von Dünger,
Schädlings- und Unkrautvernichter Boden, Grundwasser und Lebewesen belasten, teilten der NABU Niedersachsen am Donnerstag in Hannover mit. Besser sei es, heimische Fichten, Kiefern und Weißtannen aus Durchforstungsmaßnahmen, von Sonderflächen sowie ökologisch angebaute Weihnachtsbäume zu erwerben.

Bei Öko-Weihnachtsbäumen solle man auf das FSC-Siegel oder die Label der ökologisch arbeitenden Anbauverbände Bioland oder Naturland achten, so der NABU. Eine weitere Alternative seien Weihnachtsbäume im Topf, die nach den Feiertagen in den heimischen Garten gepflanzt werden können. Allerdings überlebten einige Bäume das Weihnachtsfest nicht. Grundsätzlich abzulehnen seien Plastikbäume. Zu deren Herstellung würden zahlreiche Chemikalien eingesetzt und die langen Transportwege seien schlecht für die Klimabilanz. Laut NABU werden in Deutschland pro Jahr rund 25 Millionen Weihnachtsbäume gekauft. (KNA, 12.12.2019)