Freitagsgebet in Ditib-Zentralmoschee verlief störungsfrei

Nach Bombendrohung

Die Bombendrohung gegen die Zentralmoschee des deutsch-türkischen Moscheeverbandes Ditib in Köln hat laut Polizei keine Auswirkungen auf das Freitagsgebet gehabt. Die Moschee war am Donnerstagnachmittag für etwa eineinhalb Stunden geräumt worden.

DITIB-Zentralmoschee in Köln  / © Rolf Vennenbernd (dpa)
DITIB-Zentralmoschee in Köln / © Rolf Vennenbernd ( dpa )

Die Ermittlungen liefen, hieß es am Freitag aus der Pressestelle. Unklar sei bislang, wer am Donnerstag den Drohanruf getätigt hatte. Die Moschee war am Donnerstagnachmittag laut "Kölner Stadt-Anzeiger" für etwa eineinhalb Stunden geräumt worden.

Mitarbeiter und Besucher mussten Gebäude verlassen

Daraufhin hätten die Beamten die Moschee im Stadtteil Ehrenfeld sowie die angegliederten Räume des Ditib-Bundesverbandes evakuiert. Zahlreiche Mitarbeiter und Besucher mussten das Gelände zeitweilig verlassen. Ein Sprengsatz wurde nicht gefunden.

Anfang Juli hatte es einen ähnlichen Vorfall gegeben. Damals ging eine Bombendrohung via E-Mail ein. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) ist der größte islamische Verband in Deutschland. Die Ditib vertritt nach eigenen Angaben 856 formell selbstständige Moscheevereine, deren religiöse, soziale und kulturelle Tätigkeiten sie koordiniert.

Quelle:
KNA