Laschet leidet an Vertuschungen in katholischer Kirche

"Missbrauchsfälle schmerzen"

Der Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet leidet nach eigenen Worten an den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche. Dabei gebe es doch viel mehr, über das man in der Kirche sprechen könne. Hoffnungen setzt er auf Papst Franziskus.

Armin Laschet / © Guido Kirchner (dpa)
Armin Laschet / © Guido Kirchner ( dpa )

"Die Missbrauchsfälle schmerzen", sagte der NRW-Ministerpräsident und Katholik Armin Laschet am Mittwochabend in Berlin. Es sei aber bedauerlich, dass der Skandal und Vertuschungen derzeit alles überlagerten, was das christliche Menschenbild Gutes bewirken könne.

Hoffnung auf den Papst

"Wir haben doch sehr viel mehr zu bieten, über das wir sprechen können", so der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Er setze da große Hoffnungen auf Papst Franziskus. Er selbst sei über die Jugendarbeit in der katholischen Kirche zur CDU gekommen. Laschet äußerte sich bei einer Veranstaltung der Zeitschrift "Brigitte".

Quelle:
KNA
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