Laut Euskirchener Pfarrer hat Karneval auch ernste Seiten

"Position zu beziehen, gehört zur DNA des Karnevals"

Karneval feiern in Zeiten des Krieges – passt das überhaupt oder ist das herzlos? Tobias Hopmann, selbst leidenschaftlicher Karnevalist, sieht darin keinen Widerspruch. Diese Gleichzeitigkeit habe es immer schon gegeben, sagt er.

Denn wenn et Trömmelche jeht: Pfarrer Hopmann (rechts) sorgt für Stimmung. (privat)
Denn wenn et Trömmelche jeht: Pfarrer Hopmann (rechts) sorgt für Stimmung. / ( privat )

DOMRADIO.DE: Herr Pfarrer Hopmann, Sie sind Feldkaplan beim Reiter-Korps Jan von Werth und Regimentspfarrer der Prinzengarde Euskirchen – ganz nach dem Motto "Doppelt hält besser". Lässt sich so viel Karneval überhaupt in den Alltag eines Gemeindepfarrers integrieren, der ohnehin schon viel um die Ohren hat? 

Tobias Hopmann war vor seiner Zeit in Euskirchen Domvikar in Köln. 
  / © Beatrice Tomasetti (DR)
Tobias Hopmann war vor seiner Zeit in Euskirchen Domvikar in Köln. / © Beatrice Tomasetti ( DR )

Tobias Hopmann (Leitender Pfarrer Pastorale Einheit Euskirchen mit 16 Pfarreien und 22 Kirchtürmen): In der Tat kann ich als Leitender Pfarrer einer großen Einheit bei den allermeisten Termine nicht mit dabei sein, und natürlich hätte ich gerne mehr Zeit für den Karneval. 

Aber ich suche immer nach Möglichkeiten, Termine miteinander zu verbinden, so dass ich jedenfalls in großer Uniform bei der Proklamation unseres Euskirchener Dreigestirns mit aufziehen und auch unseren Pfarrkarneval mitfeiern konnte. 

Denn bei solchen Anlässen Präsenz zu zeigen ist mir wichtig. Es geht ja weniger darum, die fünfte Jahreszeit von A bis Z mitzumachen, als eher die eine oder andere Veranstaltung, wenn es sich denn gut kombinieren lässt, in meine seelsorgliche Arbeit zu integrieren. Schließlich schafft der Karneval Anknüpfungspunkte zu Menschen, denen ich sonst nicht begegne, weil sie nicht regelmäßig oder gar nicht in die Kirche kommen. 

So ergeben sich zusätzliche Kontakte und Gesprächsmöglichkeiten mit ganz, ganz vielen Leuten, die ich über Gottesdienste nie erreichen würde. Dabei geht es allerdings dann nicht immer nur um Jubel, Trubel, Heiterkeit, sondern ganz unterschiedliche, durchaus auch ernste Themen wie eine persönliche Not oder Trauer, also um seelsorgliche Fragen.

DOMRADIO.DE: Welche Aufgabe hat denn ein Regimentspfarrer innerhalb eines Korps?

Hopmann: Zum Beispiel die Feier der traditionellen Messe für die Lebenden und Verstorbenen zu Beginn der neuen Session im November, aber auch übers ganze Jahr die seelsorgliche Begleitung bei freudigen Anlässen wie Taufen oder Trauungen und ganz besonders nochmals bei Beerdigungen von Korpsmitgliedern oder ihren Ehepartnern. 

Pfarrer Tobias Hopmann mit dem Euskirchener Dreigestirn. (privat)
Pfarrer Tobias Hopmann mit dem Euskirchener Dreigestirn. / ( privat )

Eigentlich mache ich in der Karnevalsgesellschaft dasselbe wie sonst auch, mit dem Unterschied, dass ich bei diesem Personenkreis nicht territorial gebunden bin. 

Mein Einzugsgebiet ist ja ohnehin recht groß, da kommen viele Karnevalisten zusammen, und natürlich wird Karneval auch stark gefeiert und das nicht nur in der Stadt, sondern auch auf den vielen Dörfern. Von daher ist der Karneval für mich schon auch eine besonders bewegte Zeit.

DOMRADIO.DE: Sie sind Rheinländer durch und durch und nehmen meist selbst knifflige Situationen mit Humor. Trotzdem nutzen viele Ihrer Mitbrüder die Karnevalstage für eine Auszeit oder sogar Exerzitien. Was bedeutet Ihnen die fünfte Jahreszeit?

Tobias Hopmann

"Die fünfte Jahreszeit ist ein schöner Ausgleich zu meiner Arbeit."

Hopmann: Zum einen ist das ein schöner Ausgleich zu meiner Arbeit, die mitunter ja auch schwierige Situationen mit sich bringt, wenn es Ärger gibt oder spezielle Herausforderungen, dass man da einmal mehr ein Stück Freude und Unbeschwertheit genießen kann. Aber dann ist für mich die Kontaktpflege, die Verbindung zu vielen Menschen auch ganz entscheidend, zu denen ich – wie gesagt – sonst sicher keinen Zugang hätte.

DOMRADIO.DE: Unter uns: Schlagen Sie denn auch schon mal über die Strenge?

Hopmann (lacht): Es kommt darauf an, wie man das definiert. Für mich geht es um ausgelassenes Feiern, um Spaß haben. Und da trinke ich dann auch mal ein Glas Kölsch mit oder auch zwei… Das gehört dazu. Die Leute freuen sich ja, wenn man mitmacht und nicht stocksteif in der Ecke herumsteht.

DOMRADIO.DE: Sind Sie denn auch kostümiert? Nonnen und Mönche sind ja verpönt, Kardinäle auch. Und trotzdem gibt es dazu immer wieder einen gewissen Trend, vielleicht auch weil es eine bewusste Provokation sein soll oder mit einem Tabu spielt…?

Pfarrer Tobias Hopmann ist als Feldkaplan beim Reiter-Korps Jan von Werth ganz in seinem Element. (privat)
Pfarrer Tobias Hopmann ist als Feldkaplan beim Reiter-Korps Jan von Werth ganz in seinem Element. / ( privat )

Hopmann: Sagen wir, ich kostümiere mich dem Anlass entsprechend. Es kommt ja immer auf den Rahmen an. Zum einen habe ich meine Jan von Werth-Uniform. 

Manchmal aber sind bei Sitzungen oder karnevalistischen Veranstaltungen auch gar keine Kostüme vorgesehen. Dann gehe ich im schwarzen Anzug und mit Collar. 

Anzügliche Verkleidungen oder solche, die mit meiner Rolle kokettieren, sind meine Sache nicht. Andere dagegen machen das eben gerne. Mönche, Nonnen und Bischöfe haben nun mal eine klar definierte Bekleidung und das macht sie vielleicht für manche so attraktiv.

Natürlich habe auch ich einen gewissen Fundus, aus dem ich auswählen kann, und schaue, was da gerade passt: Der kölsche Köbes zum Beispiel gefällt mir gut. Oder aus Indien habe ich mir mal ein landestypisches Gewand mitgebracht. Das wirkt dann sehr edel. Also da gibt es in meinem Schrank so einiges. In die Rolle eines anderen zu schlüpfen gehört zum Karneval schließlich dazu.

DOMRADIO.DE: In den nächsten Tagen treten Sie in die heiße Phase ein. Werden die Euskirchener ihren Pfarrer denn dann noch wiedererkennen oder werden die Kirchen in Euskirchen zu Hochburgen rheinischen Frohmuts? 

Hopmann: Natürlich steigt dann die Stimmung und es wird trubeliger und bunter als sonst. In der Innenstadtpfarrei St. Martin hatten wir bereits unsere ökumenische Pfarrsitzung. Da sind wir Seelsorger zu dem Brings-Hit "De kölsche Jung" aufgetreten und haben getanzt. Die Leute haben gejohlt. Der Pastor auf der Bühne – das gefällt ihnen. Aber auch auf den Dörfern gibt es viele originelle Sitzungen, die alle von langer Hand und mit viel Herzblut vorbereitet werden. Und wenn möglich, bin ich auch da immer mal mit dabei.

DOMRADIO.DE: Worauf freuen Sie sich denn am meisten? Was ist für Sie der Höhepunkt der Session?

Hopmann: Das Highlight an sich gibt es eigentlich nicht. Vielmehr kommt sehr Unterschiedliches zusammen. Aber ganz klar ist einer der Höhepunkte immer der Kölner Rosenmontagszug, bei dem ich auf einem Wagen des Reiter-Korps mit dabei bin. Das ist schon ein Erlebnis, wenn man auf diese Menschenmengen schaut, die da unten friedlich stehen und einfach nur Freude haben. Das gibt einem selbst auch viel, auch wenn man gerade damit beschäftigt ist, Kamelle und Strüssje zu werfen. 

Tobias Hopmann

"Zum Karneval gehören ganz viele Facetten: große lustige, aber auch kleine, nachdenklich stimmende oder traurige."

Dann ist für mich persönlich auch immer der Weiberfastnachtstag ein Highlight, wenn wir an der Severinstorburg die Legende von Jan und Griet aufführen, diese historische Verbindung herstellen und durch die Stadt ziehen. Aber es sind eben auch die vielen kleineren Sitzungen und Veranstaltungen, die oft ganz unterschiedlich geprägt sind. So saß ich in diesem Jahr bei einem karnevalistischen Männerballett in der Jury. Das war dann noch einmal etwas ganz anderes und hat großen Spaß gemacht. 

Immer in St. Aposteln findet die Messe für die Lebenden und Verstorbenen der Karnevalsgesellschaft statt. / © Jordi Mergen (privat)
Immer in St. Aposteln findet die Messe für die Lebenden und Verstorbenen der Karnevalsgesellschaft statt. / © Jordi Mergen ( privat )

Aber es gibt eben auch die leiseren Momente und die wirklich traurigen Anlässe – letztes Jahr haben wir unseren Vizekommandanten beerdigt – die zu Herzen gehen und berühren. 

Wenn man dann sieht, wie viele da kommen, ist das ein Zeichen, dass es da ganz viel Verbundenheit gibt und Karnevalisten nicht nur zusammenfeiern, sondern auch gerade in den schweren Phasen des Lebens zusammenstehen und einander Kraft geben. Das alles ist Karneval. 

Hier gehören ganz viele Facetten zusammen: große, öffentliche, lustige, aber auch kleine, nachdenklich stimmende oder traurige. So verstanden, bildet der Karneval die ganze Bandbreite des Lebens ab.

DOMRADIO.DE: Stichwort: Strüssje werfen. Normalerweise gibt es als Dank dann auch ein Bützchen…

Hopmann: Das gehört sich so. Und nach Corona ist das auch wieder möglich… (lacht)

DOMRADIO.DE: Kirche und Karneval gingen im Erzbistum schon immer eine enge Allianz ein. So wird seit vielen Jahren der Sessionsauftakt Anfang Januar im Kölner Dom mit einer eigenen Andacht für die Jecken gefeiert. Auch eine Domsitzung gibt es, an der Sie immer teilnehmen. Was macht diese Verbindung so eng?

Hopmann: Schaut man auf die Ursprünge des Karnevals, gehört beides in der Tat eng zueinander. Bevor am Aschermittwoch alles vorbei ist und die Fastenzeit beginnt, wird noch einmal kräftig gefeiert. Daher auch der Elfte im Elften. Da wurde sozusagen der kleine Karneval gefeiert, weil ja ursprünglich die Fastenzeit vor Weihnachten begann. 

Deshalb ist es auch Unsinn, den Karneval im Sommer nachzuholen, weil er konkret an den kirchlichen Jahreskreis, an diese Jahreszeit und an diese konkreten Tage gekoppelt ist. Nach und nach haben sich diese Ursprünge dann weiterentwickelt, so dass in Köln alle großen Traditionskorps auch einen Geistlichen haben, der die jeweilige Gesellschaft betreut als Feldkaplan, Feldhillje oder Regimentspfarrer. 

Nicht zuletzt kommt diese enge Verbindung auch im karitativen Handeln und der Solidarität mit Schwächeren zum Ausdruck, indem Spenden für Projekte gesammelt werden, die die jeweilige Karnevalsgesellschaft unterstützen will. Bei Jan von Werth haben wir zum Beispiel einen eigens behindertengerecht umgebauten Wagen dabei, auf dem wir Menschen mit Handicap mitnehmen.

Beim Karnevalsgottesdienst in Euskirchen. (privat)
Beim Karnevalsgottesdienst in Euskirchen. / ( privat )

Was das bei diesen Menschen auslöst, beim Rosenmontagszug mitfahren, Kamelle und Strüssje werfen zu können! Eine unglaubliche Freude, die richtig ansteckend ist! Letztlich steht dahinter der Gedanke: Wir wollen auch Menschen, die gerade keinen Grund zu Feiern haben – wegen ihrer Lebenssituation oder einer Erkrankung – unbedingt Teilhabe ermöglichen.

DOMRADIO.DE: Nicht weit von uns toben zwei brutale Kriege. Trotzdem lassen sich die Menschen die Freude am ausgelassenen Feiern nicht nehmen. Geht das überhaupt zusammen: Karneval und Krieg – ohne herzlos zu erscheinen? Ist das moralisch haltbar? 

Tobias Hopmann

"Gerade unser rheinischer Karneval vereint Menschen aller Art.“

Hopmann: Ich kehre die Frage mal um: Wäre es überhaupt haltbar, Karneval nicht zu feiern? Wenn ich auf die Gesellschaft oder auch die Welt schaue, driftet es immer weiter auseinander. Immer weniger wird nach Kompromissen gesucht, nach Verbindendem, sondern mehr das Trennende gesehen, so dass Staaten, Parteien, Gruppierungen, religiöse Überzeugungen immer häufiger gegeneinander als miteinander oder füreinander stehen. 

Deshalb müssen wir alles stärken, was ganz unterschiedliche Menschen zusammenführt, miteinander verbindet, wie das beim Karneval der Fall ist. Gerade unser rheinischer Karneval vereint Menschen aller Art: ob jung oder alt, arm oder reich, aus allen gesellschaftlichen Schichten, aus unterschiedlichen Nationen, ob mit Migrationshintergrund oder ohne. 

Das thematisieren nicht zuletzt unendlich viele Karnevalslieder, in denen die bunte Vielfalt besungen und diese als Gewinn gesehen wird. Bands wie zum Beispiel die „Bläck Fööss“ oder die „Brings“ betonen in ihren Hits das Gemeinsame: Wir gehören zusammen, wir sind Brüder und Schwestern. Auch das gemeinschaftliche Singen führt Menschen zusammen. Ich weiß nicht, wo es sonst einen solchen Schatz an gemeinsamem Liedgut gibt, das so viele unterschiedliche Menschen mitsingen können, wie wir das hier bei uns im Rheinland erleben. Das ist die ganz große Stärke unseres Karnevals: alle zusammenzuführen. 

DOMRADIO.DE: Gleichzeitig hat der Narr immer schon den Finger in die Wunde gelegt…

Hopmann: Genau, der Karneval spricht gesellschaftsrelevante Themen an, mischt sich ein und stellt Missstände bloß. Das war schon in den Anfängen so, als in Köln die Gesellschaften gegen die preußische Besatzung demonstriert haben. Schließlich gehört es zur DNA des Karnevals, politisch zu sein und Position zu beziehen. 

Ich erinnere nur an den beeindruckenden Rosenmontag vor zwei Jahren, als die Karnevalisten gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, gegen den Hass, den Terror und die Zerstörung Stellung bezogen haben. Das wird auch gerade wieder deutlich bei den vielen Demonstrationen gegen Rechts, an denen sich ebenfalls wieder viele Karnevalisten beteiligen, kölsche Bands mit ihren Liedern das Verbindende betonen oder Redner aus unseren Reihen ihre Haltung demonstrieren. 

Der Karneval nimmt kein Blatt vor den Mund, er prangert an. Deshalb fürchten alle Diktaturen der Welt ja auch den Witz und den Humor. Das Schlimmste für autokratische Herrscher ist, ausgelacht zu werden, zum Gespött der Leute zu werden. Dabei ist auch das eine Seite des Karnevals: über Mächtige zu lachen, sie vorzuführen, von ihrem hohen Sockel herunterzustoßen und in ihrer Erbärmlichkeit zu enttarnen.

Tobias Hopmann

"In der Kirche und auch im Karneval gibt es keine Ausländer; niemanden, der ausgegrenzt wird."

Im Grunde haben Kirche und Karneval doch die gleiche Botschaft: Wenn wir im Glauben sagen, wir haben Gott als gemeinsamen Vater, wir alle sind Brüder und Schwestern, dann ist das nichts anderes als das, was der Karneval zum Ausdruck bringen will: Nämlich wir gehören zusammen, wir sind alle eins. 

Beide suchen das Verbindende. In der Kirche und auch im Karneval gibt es keine Ausländer; niemanden, der ausgegrenzt wird. Angesichts der vielen unterschiedlichen Uniformen und Farben der einzelnen Karnevalsgesellschaften kann man sagen: in der Farbe getrennt, in der Sache und Überzeugung aber vereint.

DOMRADIO.DE: Also haben wir den Freibrief, in den kommenden Tagen ausgelassen tanzen zu können?

Hopmann: Ist die Gleichzeitigkeit von Krieg und Feiern nicht immer schon Teil unserer Lebenswirklichkeit gewesen? Zu allen Zeiten wurde irgendwo auf der Welt gerade gekämpft, verloren Menschen ihr Leben oder ihre Freiheit. Wenn ich da an die Bilder aus Köln nach dem Krieg denke, als die Menschen in der völlig ausgebombten Stadt inmitten der Trümmer einen Karnevalszug veranstaltet und Kamelle geworfen haben, dann war auch hier eine große existenzielle Not unübersehbar. 

Und dennoch war auch da der Karneval Zeichen eines starken Überlebenswillens. Eigentlich ist das doch immer so: Leid und Freude sind immer gleichzeitig da. Nichts von all dem dürfen wir ausblenden oder leichtfüßig darüber hinweggehen und schon gar nicht zulassen, dass diejenigen, die auf Spaltung, Auseinandersetzung und Krieg pochen, dafür Terror und Gewalt einsetzen sowie immer wieder neue Angst schüren, damit durchkommen und gewinnen. Denn wir schätzen das Leben. Gerade indem wir feiern, setzen wir ein starkes Zeichen für das Leben.

Das Interview führte Beatrice Tomasetti.

Karneval

Die "närrischen Tage" vor der am Aschermittwoch beginnenden Fastenzeit haben verschiedene Namen: Das meist in ursprünglich katholischen Gebieten veranstaltete Brauchtum heißt im Rheinland Karneval, in Mainz und Umgebung Fastnacht, im schwäbisch-alemannischen Gebiet Fasnet. Fosnat nennen es die Franken, im bayrisch-österreichischen Raum wird Fasching gefeiert. Seit dem zwölften Jahrhundert ist das Wort "Fastnacht" im Mittelhochdeutschen bekannt. Das Wort Karneval stammt wahrscheinlich vom Italienischen "carne vale", was "Fleisch, lebe wohl" bedeutet.

So farbenfroh sind die Düsseldorfer Jecken  / © Federico Gambarini (dpa)
So farbenfroh sind die Düsseldorfer Jecken / © Federico Gambarini ( dpa )
Quelle:
DR