Kölner Katholikenausschuss und In Via sammeln weiter

Fahrräder für Flüchtlinge

Auf Rädern hin zur Normalität. Der Kölner Katholikenausschuss will Flüchtlingen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und sammelt dazu gemeinsam mit In Via Fahrräder für Flüchtlinge.

Fahrräder für Flüchtlinge / © Hartmuth Schütt, IN VIA Köln (Erzbistum Köln)
Fahrräder für Flüchtlinge / © Hartmuth Schütt, IN VIA Köln ( Erzbistum Köln )

Gemeinsam mit dem Katholikenausschuss der Stadt Köln hat der Verein IN VIA Köln die Aktion "Fahrräder für Flüchtlinge“ ins Leben gerufen. Mehr als 100 gebrauchte Räder wurden bereits aus der Kölner Bevölkerung gespendet, die in der Radstation durch Langzeit-arbeitslose und Flüchtlinge in Qualifizierungsprojekten aufbereitet werden. Die ersten fünf dieser Fahrräder konnten bereits an junge Flüchtlinge übergeben werden.

"Mit unserer Aktion unterstützen wir Flüchtlinge dabei, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Da die jungen Menschen keinen Anspruch auf Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr haben, ist das Rad oft die einzige Möglichkeit der Fortbewegung. Die Hilfsbereitschaft der Kölner Bevölkerung ist ungebrochen, täglich erreichen uns teilweise sehr hochwertige Räder“, freut sich Sibylle Klings, Geschäftsführerin von IN VIA Köln.

Seit 2002 engagiert sich In Via Köln für Flüchtlinge in Köln. Neben der Fahrrad-Aktion unterstützt In Via zum Beispiel die berufliche Integration. Die Radstation am Hauptbahnhof ist ein Projekt im Rahmen der Beschäftigungsentwicklung und Förderung. Junge Menschen, die sozial benachteiligt sind, erhalten hier Hilfe und Unterstützung bei der Integration und dem Einstieg ins Berufsleben. Neben der schulischen Qualifizierung ist die praktische Berufserfahrung vor Ort ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts.

Wer kein Fahrrad zur Verfügung hat, aber dennoch helfen möchte, ist herzlich eingeladen, zu spenden. Der Verband benötigt Geldspenden für die Finanzierung von Fahrradkursen, Fahrradhelmen und -schlössern.

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