Kirche würdigt Niki Lauda für soziales Engagement

 (DR)

Vertreter der katholischen Kirche in Österreich haben den am 20. Mai 2019 im Alter von 70 Jahren verstorbenen Rennfahrer Niki Lauda für sein soziales Engagement gewürdigt. Der Wiener Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner berichtete, Lauda habe während des Bürgerkriegs in Ruanda mit viel persönlichem Einsatz geholfen. "Unerschrocken und auf eigene Kosten pilotierte er eine Lauda-Air-Maschine, vollgepackt mit Hilfsgütern wie Medikamenten und Nahrungsmittel für die von der Caritas betreuten Flüchtlinge", schrieb Schwertner am Dienstag auf Facebook. Laudas erster Hilfsflug sei 1994 in Ruandas Nachbarstaat Burundi gegangen, 1996 dann direkt in Ruandas Hauptstadt Kigali.

Als Unternehmer sei Lauda "eher auf seinen eigenen Vorteil bedacht" gewesen, räumte Schwertner ein. Aber seine Hilfsaktion habe er damals mit den Worten begründet: "Wenn man diese Bilder sieht, weiß man, dass es dort um die Ärmsten der Welt geht. Sie haben fast keine Möglichkeit, selber zu überleben, darum müssen wir ihnen helfen", erinnerte der Caritas-Generalsekretär. (kna/Stand 21.05.2019)