Kardinal Woelki startet neues Format mit Video-Impulsen

Jede Woche eine "frohe christliche Botschaft"

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki wendet sich wieder wöchentlich mit einem Video-Impuls an die Öffentlichkeit. In den heutigen Krisenzeiten suchten Menschen Halt und Orientierung. Im ersten Video geht es um das Thema Abschied.

Guter Dinge: Kardinal Woelki / © Lehr (Erzbistum Köln)

Jeden Samstag um 17.00 Uhr will der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki zu aktuellen Glaubensfragen und persönlichen Themen äußern, wie das Erzbistum Köln am Donnerstag mitteilte.

Die Reihe "Kardinal Woelki: Impuls der Woche" startet demnach am Samstag auf www.erzbistum-koeln.de sowie auf den Social-Media-Kanälen des Erzbistums. Im ersten Beitrag gehe es um das November-Thema "Abschied und Trauer".

"Gesellschaftliche Herausforderungen und globale Konflikte lösen in vielen Menschen große Unsicherheit aus", erklärte der Kardinal.

Christliche Botschaft für nach Orientierung suchende Menschen

"Gerade in dieser Zeit ist es mir besonders wichtig, allen, die Halt und Orientierung im Leben suchen, die frohe christliche Botschaft nahezubringen."

Wort des Bischofs (02.06.2019) (DR)
Wort des Bischofs (02.06.2019) / ( DR )

Der Erzbischof äußert sich nicht zum ersten Mal in wöchentlichen Videobotschaften. Wenige Wochen nach seinem Amtsantritt in Köln veröffentlichte das Kölner katholische Internetportal domradio.de ab Oktober 2014 jeden Sonntag das "Wort des Bischofs".

Der Kardinal stellte diese Videoreihe ein, als er im Oktober 2021 eine mehrmonatige Auszeit antrat. Diese hatte ihm Papst Franziskus wegen der durch die Missbrauchsaufarbeitung ausgelösten Vertrauenskrise im Erzbistum Köln auferlegt.

Hintergrund: Studie sieht junge Menschen im Dauerkrisenmodus

Klima, Corona, Krieg: Die Gleichzeitigkeit von Krisen drückt die Grundstimmung der Jugend in Deutschland. Junge Menschen bleiben im Dauerkrisen-Modus, heißt es in der von den Jugendforschern Simon Schnetzer und Klaus Hurrelmann in Berlin vorgestellten neuen Trendstudie "Jugend in Deutschland - Sommer 2022". Stärker als in den vergangenen Jahren sorgt sich die Jugend auch um die finanzielle Zukunft.

Jugendliche / © Prostock-studio (shutterstock)
Quelle:
KNA