Jesuiten setzen bei München-Marathon Zeichen der Solidarität

42,195 Kilometer für den guten Zweck

Neun sportliche Jesuiten wollen am 9. Oktober beim München-Marathon ein Zeichen der Solidarität setzen. Mit der Spendenkampagne wollen die Läufer die Aufmerksamkeit auf die Nöte von Flüchtlingen lenken.

Teilnehmer laufen über benutzte Wasserbecher  bei einem Marathon / © Gregor Fischer (dpa)
Teilnehmer laufen über benutzte Wasserbecher bei einem Marathon / © Gregor Fischer ( dpa )

Mit ihrer Teilnahme unterstützen sie die Spendenkampagne des Jesuitenflüchtlingsdienstes "mercy in motion", wie die Pressestelle des Ordens in München mitteilte. Der deutsche Provinzial Stefan Kiechle freue sich über die Initiative und wünsche den Läufern alles Gute. Mit ihrem Start wollen die Ordensmänner Aufmerksamkeit auf Menschen in Flüchtlingslagern lenken. Gerade dort sei es besonders wichtig, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Zugang zu Bildung hätten.

Junge Jesuiten stellen sich den 42,195 Kilometern

Ein Team kommt aus dem Jesuiten-Noviziat in Nürnberg. In Bewegung sind unter anderen der Augsburger Simon Lochbrunner (39), der gerade zum Priester geweiht wurde, der Hamburger Dag Heinrichowski (25) und Fabian Moos (31) aus Freiburg, beide noch in der Ausbildung. Auch zwei Schweizer sind dabei. Der Jüngste, Lukas Ambraziejus (20) aus Litauen, stellt sich der Herausforderung, den ganzen Marathon zu laufen. Als ältesten Läufer bringen die Jesuiten den 61-jährigen Pater Eckhard Frick an den Start. Frick ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und hat in München eine eigene Praxis.


Pater Stefan Kiechle (KNA)
Pater Stefan Kiechle / ( KNA )
Quelle:
KNA