Hilfswerke unterstützen Hurrikan-Opfer

"Iota" und "Eta" wüten in Mittelamerika

Nach den erneuten Hurrikan-Zerstörungen in Mittelamerika weitet Caritas international seine Nothilfen aus. Für die von den Stürmen "Iota" und "Eta" betroffenen Menschen stehen 300.000 Euro bereit. Auch Adveniat organisiert mit 200.000 Euro Hilfen.

Tropensturm "Eta" wütete in Honduras  / © Seth Sidney Berry (dpa)
Tropensturm "Eta" wütete in Honduras / © Seth Sidney Berry ( dpa )

In Honduras gibt die Caritas zusammen mit lokalen Partnern Lebensmittel, Hygieneartikel und Medikamente aus und verteilt in Notunterkünften Masken und Desinfektionsmittel gegen die Verbreitung des Coronavirus, wie die Hilfsorganisation am Donnerstag in Freiburg mitteilte.

"Gerade in den Notunterkünften ist die Ansteckungsgefahr für Covid 19 sehr hoch", sagte Caritas-international-Leiter Oliver Müller. Die Pandemie werde schlimmer, Infektionszahlen stiegen.

Eine der heftigsten Hurrikan-Saisons

Honduras war bereits vor zwei Wochen von einem Hurrikan getroffen worden. Die erneute Sturmkatastrophe habe die Lage noch weiter verschlimmert, so die Hilfsorganisation. Besonders betroffen seien Menschen auf dem Land, Alte, Kinder und Behinderte. Neben Nothilfen gehe es bereits um den Wiederaufbau von Häusern.

Wichtig sei auch, dass die Menschen unterstützt werden, um ihre landwirtschaftliche Arbeit wieder aufnehmen zu können, so Caritas international.

Die beiden Stürme zeigten, dass der Klimawandel zu häufigeren Extremwetterereignissen führe. Derzeit sei Mittelamerika von einer der heftigsten Hurrikan-Saisons seit Beginn der Wetteraufzeichnungen getroffen.

Quelle:
KNA