Im Ruhrgebiet öffnen in den Ferien fünf "Kinderkathedralen"

Fünf Tage im Zeichen der Kinder

Kinder von fünf bis zehn Jahren können in den Sommerferien fünf Ruhrgebietskirchen auf ihre Art erkunden. Die Aktion umfasst verschiedene Angebote für die Kleinen, nicht nur das Gebet gehört dazu, aber auch.

Ein kleines Kind steht im Mittelgang und hält sich an einer Kirchenbank fest / © Harald Oppitz (KNA)
Ein kleines Kind steht im Mittelgang und hält sich an einer Kirchenbank fest / © Harald Oppitz ( KNA )

In den "Kinderkathedralen" in Oberhausen, Bochum, Mülheim, Bottrop und Wetter stehen jeweils fünf Tage lang haupt- und ehrenamtliche Seelsorgende bereit, um mit den Kleinen zu spielen, zu basteln, zu singen, zu beten oder ihnen die Gotteshäuser zu erklären, wie das Bistum Essen am Montag mitteilte. In jeder Woche macht eine andere Kirche mit und öffnet jeweils mittwochs bis sonntags zwischen 14.00 und 17.00 Uhr.

Zum Abschluss abschließen

Kinder können in den Kirchen verschiedene Stationen erkunden, wie es hieß. Zudem gibt es besondere Angebote zu einem Schwerpunktthema des Tages. Täglich gegen 16.30 Uhr beginnt ein gemeinsames Abendlob, bevor der Tag mit dem Abschließen der Kirchentür endet.

Kathedrale - Basilika - Dom - Münster

Ist die "Kathedrale aus Müll" des Ein-Mann-Erbauers Don Justo Gallego Martinez bei Madrid wirklich eine Kathedrale? Nein. Denn der Begriff bezeichnet Bischofskirchen, von lateinisch "cathedra", (Bischofs-)Stuhl. Der korrekte Name für Don Justos bizarres Bauwerk wäre "Basilika", der ursprünglich eine Königs- oder Gerichtshalle und seit der Spätantike ein mehrschiffiges Kirchengebäude bezeichnet.

Freiburger Münster / © FooTToo (shutterstock)

Quelle:
KNA