Theologe verteidigt die Integrierte Gemeinde

"Im Fadenkreuz von Vergangenheitsbewältigern"

Der Theologe Achim Buckenmaier sieht die kirchenrechtliche Auflösung der Katholischen Integrierten Gemeinde im Erzbistum München und Freising als Folge von "teils unwahren Behauptungen" und mangelnder Kompetenz der Gutachter.

Symbolbild Kreuz: Licht und Schatten / © sebastiancaptures (shutterstock)
Symbolbild Kreuz: Licht und Schatten / © sebastiancaptures ( shutterstock )

Geistliche Gemeinschaften seien "ins Fadenkreuz von Vergangenheitsbewältigern und ihren Ghostwritern" sowie von einzelnen Bischöfen geraten.

Buckenmaier, Leiter eines mit der Katholischen Integrierten Gemeinde (KIG) verbundenen Lehrstuhls in Rom, veröffentlichte seine "persönliche Antwort" am Wochenende im Internetportal "Vatican News". Die Beantwortung von Presseanfragen lehnte er ab.

"Böswillige Verleumdung"

Ehemalige Mitglieder werfen der KIG geistlichen Missbrauch in einem System von psychischer und finanzieller Abhängigkeit vor. Sie sehen sich durch das Ergebnis der kirchenamtlichen Untersuchung im Erzbistum München und Freising bestätigt.

Die Verantwortlichen der KIG haben die Vorwürfe stets als "böswillige Verleumdung" zurückgewiesen, sich nach Darstellung des Erzbistums aber der Visitation entzogen.

Quelle:
KNA
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