Das Katholikenkomitee ZdK hat neue Mitglieder gewählt

"Hier zeigt sich die katholische Vielfalt"

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken hat 97 neue Mitglieder für die Wahlperiode 2021 bis 2025 gewählt. Sie stammen aus 99 katholischen Vereinen und Verbänden und bilden einen repräsentativen Querschnitt.

Logo des ZdK (Archiv) / © Julia Steinbrecht (KNA)
Logo des ZdK (Archiv) / © Julia Steinbrecht ( KNA )

Ihre Namen wurden bei der Delegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Organisationen Deutschlands bekannt gegeben.Sie stammen aus den 99 katholischen Vereinen und Verbänden, die in der AGKOD organisiert sind. Insgesamt hat das ZdK rund 230 Mitglieder, 84 davon kommen aus den Diözesanräten, 45 werden als Einzelpersönlichkeit hinzugewählt.

"Es freut mich, dass die katholischen Verbände und Organisationen wieder einen repräsentativen Querschnitt des Volkes Gottes in unser ZdK entsenden", betonte der Präsident des höchsten repräsentativen Gremiums des deutschen Laien-Katholizismus, Thomas Sternberg:

"Von der Bundestagsabgeordneten über den Hochschullehrer, von der Studierenden bis zum Arbeitnehmervertreter sind alle Alters- und Berufsgruppen in unseren Verbänden und Organisationen aktiv. Hier zeigt sich katholische Vielfalt in unseren Organisationen und damit auch im ZdK" 

Gregor Podschun wird stellvertretender AGKOD-Vorsitzender

Bei der Delegiertenversammlung wurde außerdem der Bundesvorsitzende des katholischen Jugenddachverbands BDKJ, Gregor Podschun, mit großer Mehrheit zum neuen stellvertretenden AGKOD-Vorsitzenden gewählt.

Die Versammlung nahm zudem zwei neue Verbände als Mitgliedsorganisationen auf - die AG Katholische Religionspädagogik/Katechetik und das Katholische LSBT+-Komitee, das sich für die Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Personen in der römisch-katholischen Kirche einsetzt.

"Jede Mitgliedsorganisation bereichert uns in der AGKOD und hat in der Weite der katholischen Verbände ein genuines Anliegen. In den gegenwärtig diskursiven Zeiten um Toleranz in unserer Gesellschaft, freue ich mich besonders, das LSBT+-Komitee in der AGKOD zu begrüßen und damit zu zeigen, dass ihr Anliegen zur Mitte unserer Kirche sowie Gesellschaft gehört,» sagte Christiane Fuchs-Pellmann, die Vorsitzende der AGKOD.

Quelle:
KNA