Fast 40.000 Nutzungen von interreligiösem Kalender für NRW

Förderung des Miteinanders

Mehr als 38.000 Exemplare wurden in diesem Jahr bisher in Druckform, als pdf-Datei oder in elektronischer Form für digitale Kalenderformate bundesweit nachgefragt, wie das NRW-Integrationsministerium mitteilte. Den Kalender gibt es schon seit 2008.

Symbolbild: Interreligiöser Dialog / © GODONG-PHOTO (shutterstock)
Symbolbild: Interreligiöser Dialog / © GODONG-PHOTO ( shutterstock )

"Das starke Interesse an unserem Kalender spiegelt die Vielfalt von Menschen unterschiedlichster Einwanderungsgeschichten und ihrer Religionen in Nordrhein-Westfalen wider und fördert durch Information über ihre Feste und Gebräuche das gegenseitige Verständnis und das Miteinander", sagte Integrationsstaatssekretärin Serap Güler (CDU).

Druckauflage wurde 2015 erst erhöht

Der Interreligiöse Kalender stelle die Vielfalt der Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen dar und informiere über die Feste und Feiertage der größeren in dem Bundesland vertretenden Religionen, hieß es. Erstellt wird der erstmals 2008 angebotene Kalender im Auftrag des Integrationsministeriums von der Christlich-Islamischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit Vertretern der verschiedenen Religionsgemeinschaften.

Bis 2015 lag die Druckauflage des Kalenders laut Ministerium bei 10.000 Exemplaren, inzwischen ist sie auf 16.000 angestiegen. 2017 wurde der Interreligiöse Kalender erstmals auch als Download für elektronische Kalender angeboten.

Der Kalender umfasst die Festtage des Christentums, Judentums, Islams, Alevitentums, Jesidentums, Bahaitums, Buddhismus und Hinduismus. Bei den christlichen Feiertagen wird zudem zwischen evangelisch, katholisch, orthodox, armenisch, syrisch und koptisch unterschieden, wie es hieß.

Quelle:
epd
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