Ferdinand Schmalz wurde 1985 als Matthias Schweiger in Graz geboren. Bereits für sein erstes Stück "Am beispiel der butter" erhielt er 2013 den Retzhofer Dramapreis. 2014 wählte ihn die Fachzeitschrift "Theater heute" in einer Kritikerumfrage zum Nachwuchsdramatiker des Jahres. Im selben Jahr erhielt Schmalz das Dramatik-Stipendium der Stadt Wien. Schmalzʼ Stücke werden unter anderem in Berlin, Wien und Köln gespielt. Mehrfach wurden Werke des Wahl-Wieners auf dem Mülheimer Theatertreffen gezeigt. 2017 erhielt er für seinen Text "mein lieblingstier heißt winter" den Ingeborg-Bachmann-Preis.
Der Ludwig-Mülheims-Theaterpreis fördert die Begegnung zwischen gegenwärtiger Theaterlandschaft, Autoren und Religion. Er wird aus dem Nachlass des Schauspielers Ludwig Mülheims finanziert, den das Erzbistum Köln verwaltet. Zu den Preisträgern zählen unter anderem Nuran David Calis, der für seine Trilogie über den NSU-Nagelbombenanschlag an der Kölner Keupstraße bekannt ist, sowie Lot Vekemans, die niederländische Autorin des Ehedramas "Gift".