Evangelische Kirche Mitteldeutschlands fährt umweltfreundlich

Elektroautos und E-Bikes für den Pfarrdienst

Die Evangelische Kirche Mitteldeutschlands fährt in Zukunft umweltfreundlicher. Die Landessynode hat einem Antrag zugestimmt, auf Elektromobilität umzusteigen.

Ein Elektroauto (dpa)
Ein Elektroauto / ( dpa )

Die Evangelische Kirche Mitteldeutschlands (EKM) setzt bei den Transportmitteln ihrer Mitarbeiter künftig auf Elektroautos und E-Bikes. Bei der Frühjahrstagung der Landessynode in Wittenberg stimmten die Kirchenparlamentarier am Samstag einem entsprechenden Antrag mehrheitlich zu. Mit der Umstellung auf die umweltfreundliche Art der Fortbewegung im Straßenverkehr solle auch die Attraktivität des Pfarrdienstes in den ländlichen Räumen erhöht werden, hieß es weiter.

Pauschalen würden auf mindestens 40 Cent pro Kilometer angehoben und die Nutzung von E-Bikes ebenfalls vergütet. Es werde nun geprüft, ob der Überschuss an Ökostrom der EKM-eigenen Windkraftanlagen für die Ladestationen der Elektrofahrzeuge genutzt werden könne. Der mitteldeutschen Kirche gehören 747.000 Protestanten an, davon rund 460.000 in Thüringen und 245.000 in Sachsen Anhalt. Den Rest stellen Gemeinden in den Randgebieten von Brandenburg und Sachsen.

Quelle:
epd