Erzbistum Köln startet Online-Befragung zum Zukunftsweg

Gestaltung der Seelsorge

Das Erzbistum Köln hat über seinen Pastoralen Zukunftsweg eine Online-Befragung unter haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern gestartet. Das Format soll zehntausende Personen erreichen.

 (DR)

Dieses erste "arbeitsfeldübergreifende, digitale Beteiligungsformat" solle mindesten 25.000 Personen erreichen, teilte die Erzdiözese am Montag in Köln mit. Die Fragen behandelten die Themen Kulturwandel und Vertrauensarbeit, Kirche vor Ort, Kommunikation - Dialog - Öffentlichkeit, Ausbildung und Kompetenzerweiterung sowie Effizienz und Nachhaltigkeit.

Im Jahr 2016 hatte der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki in seinem Fastenhirtenbrief seine Vision für die Zukunft des Erzbistums beschrieben und die Katholiken eingeladen, sich mit ihm auf einen pastoralen Zukunftsweg zu machen. In weiteren Fastenhirtenbriefen sowie in Schreiben an die Mitarbeiter in der Seelsorge entfaltete er weitere Motive und Bausteine.

Teams zu verschiedenen Arbeitsfeldern

Inzwischen arbeiten fünf Teams zu verschiedenen Arbeitsfeldern einer zukünftigen Gestaltung der Seelsorge. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: "Wie können wir wieder mehr miteinander eine Kirche sein, die Menschen Heimat bietet, nährende Gottesdienste feiert und ihre Sendung für die Menschen an ihrem Ort konkret entdeckt und lebt?" Die Antworten aus der Online-Befragung sollen den Angaben zufolge die Grundlage für drei Regionalforen im Spätsommer bilden.

Die Befragung wird laut Erzbistum per E-Mail an die Mitarbeiter versendet. Zielgruppen sind zum einen Priester, Diakone sowie Pastoral- und Gemeindereferenten. Zum anderen erhalten weitere hauptamtlich Angestellte wie Küster, Pfarramtssekretärinnen, Erzieherinnen sowie Mitarbeitende in Bildungseinrichtungen den Fragenkatalog. Eine dritte Gruppe bilden laut Erzbistum "Getaufte und Gefirmte, die sich ehrenamtlich im Erzbistum Köln engagieren", darunter Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandsmitglieder, Leiter von Chören und im karitativen Bereich Tätige.

Quelle:
KNA