Lackner sprach am Dienstagabend bei einem Ökumenischen Friedensgebet zum Jahrestag am 24. Februar von einem "diabolischen Krieg". "Es begegnen einem heute oft Zermürbung und Resignation, wenn von einer neuen, mörderischen Angriffswelle berichtet wird."
Dankbar für Hilfe und Gebete
An die Machthaber weltweit appellierte der Erzbischof: "Blickt nach Kiew, blickt nach Lemberg, nach Odessa, blickt auf die vielen zerstörten Städte, in den Donbass! Blickt auf die Not der Menschen, blickt auf die Armen, die Verletzten, die Kinder! Blickt auf ihre Tränen, blickt auf ihr Leid und richtet danach euer Handeln - denn was ihr ihnen tut, tut ihr dem, der euch richten wird."
Dankbar für Hilfe und Gebete aus Österreich zeigte sich der Pfarrer der ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinde in Salzburg, P. Vitaliy Mykytyn: "Es gibt Menschen, die an uns denken, die helfen und für den Frieden beten." Er rief zudem dazu auf, für die zahlreichen Opfer des Krieges zu beten.