Engagement für Israel mit Musik gegen Hass und Terror

"Das Ausmaß der Brutalität ist präzedenzlos"

Seine Liebe gilt Tschaikowsky und Rachmaninov. Doch zurzeit investiert Roman Salyutov viel Zeit in den Wiederaufbau des israelischen Kibbuz Nir Oz. Als gebürtiger Russe und Jude ist der Musiker gleich von zwei Kriegen betroffen.

Roman Salyutov lässt sich nicht davon abhalten, russische Musik zu spielen. / © Thomas Merkenich (privat)
Roman Salyutov lässt sich nicht davon abhalten, russische Musik zu spielen. / © Thomas Merkenich ( privat )

DOMRADIO.DE: Herr Dr. Salyutov, Sie sind dafür bekannt, dass Sie nicht lange reden, sondern handeln. Das war nach dem Ausbruch des russischen Angriffskriegs in der Ukraine so und auch nach den Terrorakten der Hamas am 7. Oktober. Neben den regelmäßigen Benefizkonzerten, die Sie für die Opfer veranstalten, sind Sie inzwischen auch Mitbegründer der Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach – Nir Oz e.V. Wie kam es dazu?

Der Musiker Roman Salyutov hat eine Solidaritätspartnerschaft gegründet.  / © Beatrice Tomasetti (DR)
Der Musiker Roman Salyutov hat eine Solidaritätspartnerschaft gegründet. / © Beatrice Tomasetti ( DR )

Dr. Roman Salyutov (Pianist, Dirigent und Kulturmanager):  Als Jude fühlt man sich bei einem solchen Massaker – egal wo auf der Welt man lebt und wie religiös gebunden man ist – automatisch in Mitleidenschaft gezogen und versteht eine solche Tat als einen kollektiven Angriff auf das gesamte Judentum. Daher habe ich unmittelbar nach dieser abscheulichen Tat überlegt, wie ich konkret helfen kann. Natürlich ist Israel ein wohlhabendes Land und wird von jüdischen Weltorganisationen unterstützt, und trotzdem wollte ich auch selbst etwas tun. Daher habe ich Kontakt zu den Kibbuzim hergestellt, die überfallen worden sind und nahe dem Gaza-Streifen liegen. Zu den möglichen Szenarien gehörte unter anderem die Idee einer Solidaritätspartnerschaft, weil es – wie der Name schon sagt – um Solidarität mit den Opfern und deren Angehörigen geht. 

Dieses ausgebrannte Haus im Kibbuz Nir Oz zeigt die Zerstörungswut der Hamas.  / © Amir Cohen (privat)
Dieses ausgebrannte Haus im Kibbuz Nir Oz zeigt die Zerstörungswut der Hamas. / © Amir Cohen ( privat )

Ich selbst habe viele Kontakte nach Israel, weil ein Teil meiner Familie im Großraum Tel Aviv, in Jerusalem und auch in Netanja lebt. Zusätzlich aber habe ich auch meine gute Freundin und Kollegin Petra Hemming aus Bergisch Gladbach mit ins Boot geholt, die ebenfalls über ein großes Netzwerk in Israel verfügt, und über sie gab es dann umgehend eine Rückmeldung aus dem Kibbuz Nir Oz, dass sich die Menschen dort über Hilfe aus Deutschland freuen würden. Wichtig war uns allerdings nicht nur die finanzielle Unterstützung, sondern ein umfassendes Hilfsprogramm zum Wiederaufbau der Infrastruktur und Landwirtschaft auf die Beine zu stellen und Patenschaften für verwaiste Kinder zu vermitteln. 

DOMRADIO.DE: Der israelische Kibbuz Nir Oz liegt ja nur einen Steinwurf von der Grenze zum Gazastreifen entfernt. Am 6. Oktober 2023 lebten dort 450 Menschen, viele Familien mit kleinen Kindern, aber auch einige Überlebende des Holocaust. Und einen Tag später war Nir Oz der erste Ort, der von den Hamas-Terroristen überfallen wurde. Wie sieht es denn heute dort aus und wobei helfen Sie konkret? 

Blick in ein von den Hamas überfallenes Wohnhaus. / © Amir Cohen (privat)
Blick in ein von den Hamas überfallenes Wohnhaus. / © Amir Cohen ( privat )

Salyutov: Diese Orte wurden so zerstört, dass sie zurzeit unbewohnbar sind und sich niemand mehr dort aufhält. Viele Bewohner dieses Kibbuz wurden direkt am 7. Oktober von den Hamas ermordet, andere wurden nach Gaza verschleppt, darunter die jüngste Geisel, ein jetzt neun Monate altes Baby mit seiner Mutter und einem älteren Bruder, die sich bis heute in der Gewalt der Terroristen befinden. In diesem Kibbuz, der als einer der ersten seiner Art 1955 gegründet wurde, betrieben die Menschen vor allem Landwirtschaft. Jetzt ist er kaum wiederzuerkennen, die Zerstörung ist unvorstellbar. Ihr Ausmaß zeigt, wie das Feuer dort gewütet haben muss. Die Häuser und Fahrzeuge sind niedergebrannt, die Felder zerstört. Es sieht aus, als habe dort eine Bombe eingeschlagen. Nach allem, was wir wissen, übersteigen die Bilder die menschliche Vorstellungskraft, auch wenn im großen Kontrast dazu die Sonne scheint und der Himmel blau ist. 

Roman Salyutov

"Die Menschen wurden gnadenlos abgeschlachtet. Es handelt sich um eine mittelalterliche Barbarei – und das im 21. Jahrhundert."

Überall an den Wänden oder auf den Betten, auf dem sich Kinderspielzeug befindet, sieht man Blutspuren, auf dem Boden sind es teils riesige Blutlachen. Wer überlebt hat, wurde evakuiert, alle anderen wurden entführt oder direkt ermordet, manche dann später in der Geiselhaft. Das ist nichts anderes als ein Pogrom. Die Menschen wurden gnadenlos abgeschlachtet. Es handelt sich um eine mittelalterliche Barbarei – und das im 21. Jahrhundert.

Überall hat das Feuer gewütet. / © Amir Cohen (privat)
Überall hat das Feuer gewütet. / © Amir Cohen ( privat )

DOMRADIO.DE: Und nun sammeln Sie Spenden?

Salyutov: Wie gesagt, nicht nur. Mir geht es auch um ein persönliches Engagement, um Manpower vor Ort. Ganz viel muss ja wiederhergestellt oder neu aufgebaut werden: neben der Landwirtschaft zuallererst die Wohnhäuser, aber auch die Sicherheitsstrukturen. Außerdem erfordern die Aufräumarbeiten viel Einsatz, wofür gezielt Handwerker benötigt werden. Es geht also nicht nur darum, dorthin ein paar Pakete oder Geld zu schicken, sondern konkret Arbeitskräfte zu mobilisieren und sich von daher breit aufzustellen. Wir wollen uns am Wiederaufbau beteiligen, der insgesamt etwa zwei Jahre dauern wird, bis an diesem Ort wieder Menschen leben können. Im März werde ich zum ersten Mal selbst dorthin fahren, um mir einen Überblick zu verschaffen. Denn das eine ist, die Zerstörung in den Nachrichten zu sehen, das andere, selbst am Ort des Geschehens zu sein. 

DOMRADIO.DE: Vor fünf Jahren haben Sie das deutsch-israelische Yachad Chamber Orchestra gegründet – auch das ist ein Beispiel für eine deutsch-israelische Initiative. Welche Motivation steckt dahinter? 

Salyutov: Yachad ist das hebräische Wort für „Gemeinsam“. Die Grundidee war, jüdische und nicht-jüdische Musiker zusammenzubringen, die Verständigung untereinander und einen direkten Austausch miteinander zu fördern, weil Musik und Kunst ein länder- und generationenübergreifendes Medium sind, um Annäherung zu ermöglichen und Brücken zu bauen – und zwar auf Augenhöhe. Ich wollte Deutsche und Israelis, die ihren Staat mit Stolz repräsentieren, dort aufgewachsen sind und viel über ihr Land zu erzählen haben, zusammenbringen. Allerdings geht es nicht nur darum, auf die Historie zurückzuschauen und Projekte anlässlich von Gedenktagen zu initiieren, sondern auch ein Zeichen zu setzen gegen Diskriminierungsaufrufe, israelische Künstler oder Wissenschaftler zu boykottieren. 

Denn es gibt eine Menge Israel-Hasser unterschiedlicher Couleur, die immer wieder versuchen, Israelis gesellschaftlich auszuschließen. Daher laden wir unsererseits sehr gezielt solche einheimischen Künstler ein, um mit ihnen zum Beispiel hier in Deutschland, in Israel, aber auch in Frankreich oder Osteuropa gemeinsam zu musizieren. Natürlich gehört zu solchen Auftritten vor allem auch das Anliegen, für gemeinsame Werte einzustehen und ein starkes Miteinander zu demonstrieren.

DOMRADIO.DE: Diese Idee könnte ja aktueller nicht sein…

Salyutov: In der Tat. Immer wieder haben wir in der Vergangenheit vor Angriffen wie jetzt durch die Hamas gewarnt, was oft als paranoid abgetan wurde. Vielleicht haben wir dieses schreckliche Ausmaß an Terror nicht erahnen können, aber trotzdem kam er nicht aus heiterem Himmel. Denn eine Bedrohung gab es eigentlich immer, schon vor der Gründung des Staates Israels 1948.

Auch ich selbst kann mich noch gut daran erinnern – ich war etwa 15 oder 16 und ging in Leningrad in die Schule – dass es am 20. April, Hitlers Geburtstag, immer Märsche und Kundgebungen von russischen Neonazis gab, die mir Angst machten, während mich meine Lehrerin verächtlich aufforderte: Dann lauf doch in Deine Synagoge, bevor Du zusammengeschlagen wirst! 

Roman Salyutov

"Letztlich ist die gesamte jüdische Geschichte voll von Antijudaismus und blutigen Pogromen. Die Verfolgung wiederholt sich nur an unterschiedlichen Orten und unter unterschiedlichen Umständen."

Also, diese Entwürdigung, Brutalität und der Hass sind nicht neu, nur das Ausmaß ist präzedenzlos – jedenfalls in der Nachkriegszeit. Doch letztlich ist die gesamte jüdische Geschichte voll von Antijudaismus und blutigen Pogromen. Die Verfolgung wiederholt sich nur an unterschiedlichen Orten und unter unterschiedlichen Umständen. Doch irgendwann – nach der Gründung eines Staates kollektiven Judentums – wollten sich die Juden eben nicht mehr unterdrücken und auslöschen lassen, sondern setzten sich zur Wehr.

 © Beatrice Tomasetti (DR)
© Beatrice Tomasetti ( DR )

DOMRADIO.DE: Sie sind in St. Petersburg als russischer Jude geboren. Ist das in Zeiten des Krieges nicht eine schwere Hypothek, die russische Staatsangehörigkeit zu haben und gleichzeitig in Deutschland wieder aufkeimenden Antisemitismus zu erleben? Wie schauen Sie auf diese beiden Konflikte, die Sie so unmittelbar betreffen?

Salyutov: Ich sehe die Ukraine im Recht und Russland im Unrecht. Von daher fällt es mir überhaupt nicht schwer, mich für die Ukraine zu engagieren. Ich verfüge auch dorthin über Netzwerke und habe gleich zu Beginn des Krieges Hilfstransporte nach Kiev organisiert. Ressentiments bin ich dabei nie begegnet, obwohl ich einen russischen Pass habe und nur Russisch, kein Ukrainisch spreche. Vielmehr waren die Menschen für jede Hilfe dankbar. 

Gleichzeitig bin ich immer noch stolz, in Leningrad, einer Stadt mit so viel Kultur, geboren zu sein, und habe in meinen Konzerten auch nie aufgehört, russische Musik zu spielen, sondern eher betont, dass das eine vom anderen zu trennen ist. Tschaikowsky und Rachmaninov haben mit dem heutigen Russland nichts zu tun und sind auch nicht schuld an diesem Krieg. Gerade in Deutschland mit seiner unheilvollen Geschichte sollte man nie wieder über Künstlerverbote wie in den 1930er und 40er Jahren nachdenken, als Musiker wie Mendelssohn, Mahler oder Korngold aufgrund ihrer jüdischen Herkunft aus dem Repertoire verbannt wurden. Ich selbst habe nie geleugnet, aus Russland zu stammen, und auch nicht für nötig befunden, mich von meiner Herkunft zu distanzieren. Schließlich habe ich mit Putin nie etwas zu schaffen gehabt.

Mein Impuls besteht vielmehr darin zu helfen. Ich habe hier in Bergisch Gladbach als erster überhaupt ein Solidaritätskonzert für die Ukraine organisiert, das wir zwei Tage später in Langenfeld wiederholt haben. Dabei haben wir allein 16.000 Euro erspielt, die wir an verschiedene Hilfswerke verteilt haben, darunter die Kölner Synagogengemeinde, auch weil sie sich um viele ukrainische Geflüchtete kümmert, zumal die jüdische Community vor allem aus Einwanderern der ehemaligen Sowjetunion besteht. Ein Teil der Spenden aber ging auch an die Jüdische Gemeinde in Kiev – eine meiner Cousinen ist mit dem dortigen Oberrabbiner verheiratet. Weh tut mir, dass das Land, in dem ich geboren bin, völlig im Unrecht ist. Dadurch fühle ich mich auch ein Stück weit entwurzelt, weil ich an meine Kindheit und Jugend nur gute Erinnerungen und aus dieser Zeit zu meiner Heimat eine starke Beziehung habe. Bislang konnte ich ja auch jederzeit ungehindert nach Russland einreisen.

 

DOMRADIO.DE: Tut Ihnen denn auch weh, dass Ihre Religion und das jüdische Volk gerade wieder einem erstarkenden Antisemitismus ausgesetzt sind?

Salyutov: Was gerade in Israel geschieht oder auch hier bei uns in Deutschland, schmerzt eigentlich immer. Und das ist für mich noch viel akuter, weil diese Diffamierung der Juden nie aufhört. Russland habe ich verlassen, mich davon geografisch weit entfernt, aber wenn es Israel schlecht geht, fühlt man sich als Jude automatisch immer mitbetroffen. Und dieses Gefühl des Verletzt-Seins lässt auch nicht nach; es ist vielmehr gerade jetzt wie eine offene Wunde.

Roman Salyutov

"Wir alle sind gefordert, aufgrund unserer religiösen Überzeugung und unserer Werte als geschlossene Festung nach außen aufzutreten."

Auch im Fall von Israel stand es für mich völlig außer Frage, möglichst schnell helfen zu wollen. Das war das Gebot der Stunde. Bei einem kollektiven Angriff stehen wir nun mal alle zusammen und grundsätzlich positioniere ich mich bei beiden Kriegen auf der Seite der Angegriffenen. Das ist meine politische Haltung. Aber dass ich gebürtiger Russe und Jude bin, auch weiterhin Konzerte mit russischem Programm gebe und mich mit Israel solidarisiere, erlebe ich in diesem Kontext nicht als belastend. Vielmehr sind wir alle doch gefordert, aufgrund unserer religiösen Überzeugung und unserer Werte als geschlossene Festung nach außen aufzutreten.

DOMRADIO.DE: Sie sind viel unterwegs. Wer Ihnen genau zuhört, weiß, dass Sie mit Ihrer Musik immer auch eine Botschaft in die Welt tragen. Was bedeutet Ihnen die Musik und in welchen Dienst stellen Sie Ihre Auftritte?

Salyutov: Musik ist Teil meines Ichs und mein Medium, mich auszudrücken. Viele Konzerte der letzten Zeit waren politisch motiviert und für den guten Zweck: erst zugunsten der Ukraine, jetzt verstärkt zugunsten von Israel. Und natürlich haben sie auch immer mit Aufklärung über den Antisemitismus zu tun und tragen diese Botschaft. Gleichzeitig kommt in meiner Musik zum Ausdruck, was mich gerade beschäftigt und beunruhigt. Ich spiele vor allem die Kompositionen, die in dem konkreten Moment eine Verbindung zu meinen eigenen Gefühlen herstellen; im Moment ist das eine gewisse Nostalgie, wenn ich an die ersten Jahre meines Lebens in Russland zurückdenke. Dann spiegelt sich diese Wehmut auch in meiner Musik, und ich spiele zum Beispiel Rachmaninov, Schostakowitsch oder Prokofjev. Das ist das Ergebnis der Auseinandersetzung mit meiner inneren Welt und dem, was um mich herum gerade geschieht. 

Auch ein Konzert für Israel mit jüdischen Kompositionen oder von Komponisten wie Beethoven, die als große Humanisten galten, fordert mich ganz, weil mich der Krieg dort persönlich betrifft. In jedem Fall bildet die Musik emotionale Zustände ab und soll bewegen – gerade da, wo die Sprache aufhört. Wenn ihr das gelingt, öffnen die Menschen ihr Herz, aber eben auch ihr Portemonnaie.

DOMRADIO.DE: Müsste es nicht mehr Künstler wie Sie geben, die ihre Stimme gegen herrschendes Unrecht erheben?

Salyutov: In der Tat fällt die Kulturszene im Moment mehr durch Schweigsamkeit auf. Natürlich kann kein Einzelner die ganze Welt retten. Trotzdem lasse ich mich selbst nicht demotivieren. Im Moment würde ich mir nichts mehr wünschen, als in Israel zu sein. Wenn Dein Haus brennt, musst Du an Ort und Stelle sein. Und Israel ist für jeden Juden sein Zuhause. 

Auch wenn ich aus der Ferne, aus einer Situation der Diaspora heraus, meinem Land mehr dienen kann und ich hier in Deutschland als Kulturschaffender einfach andere Möglichkeiten habe, dort zu helfen, liegt dennoch meine Identität in diesem Land. Die Sehnsucht dorthin ist immer groß. Und im Moment habe ich ganz stark das Gefühl, das mein Platz woanders als hier ist. Über Israel die Sonne aufgehen zu sehen, wie es in der Thora beschrieben wird, gehört zu meiner jüdischen Identität. Und diese Identität darf man nicht verlieren, weil sonst alles andere keinen Sinn mehr macht.

Das Interview führte Beatrice Tomasetti.

Der Kibbuz Nir Oz

Der Kibbuz Nir Oz ("Neuland der Kraft") liegt in der Negev-Wüste im Süden Israels in unmittelbarer Nähe zum Gazastreifen und wurde 1955  als säkularer Kibbuz gegründet.  Der nächstgrößere Ort ist Sderot, der ca. 25 km nordöstlich liegt. Im Kibbuz wird seit seiner Gründung Landwirtschaft betrieben, in einer Gegend, die vom Wüstenklima geprägt ist. Trotz der schwierigen Bedingungen hat sich der Kibbuz zu einem bedeutenden Spargelanbaugebiet entwickelt. Es gibt auch einen Produktionsstandort für Farben und Dichtmaterial, der dem Kibbuz ein Einkommen ermöglicht.

Kibbuz Nir Oz vor dem 7. Oktober 2023 / © Amir Cohen (privat)
Kibbuz Nir Oz vor dem 7. Oktober 2023 / © Amir Cohen ( privat )
Quelle:
DR