El Hierro, die kleinste der Kanaren

Insel der 1000 Vulkane

Der Winter ist ein ungemütlicher Gesell. Was tun, wenn die Sehnsucht nach hellem Licht und wohliger Wärme zu groß wird? Eine Möglichkeit wäre ein Ausflug auf die kanarischen Inseln, die „Inseln des ewigen Frühlings“, zum Beispiel El Hierro.

El Hierro, Kapelle der Insel-Heiligen / © Hilde Regeniter
El Hierro, Kapelle der Insel-Heiligen / © Hilde Regeniter

 

Auf den Kanaren herrschen das ganze Jahr über milde Temperaturen. Alexander von Humboldt nannte sie daher die „Inseln des ewigen Frühlings“. In der Antike hielten die Menschen die Vulkaninseln für das westliche Ende der Welt. Der griechische Mathematiker Claudius Ptolemäus legte daher im 2. Jahrhundert nach Christus den Breitengrad durch El Hierro als Nullmeridian fest. Erst im 19. Jahrhundert wurde er durch den Meridian von Greenwich abgelöst, El Hierro blieb im Spanischen der Beiname „Isla del Meridiano“.

El Hierro ist nicht nur die westlichste Kanareninseln im Archipel, sie ist auch die kleinste. Fernab vom Massentourismus hat sich hier ein wahres Paradies für Individualisten und Naturliebhaber bewahrt. Die Leute kommen wegen der bizarren Lavaformationen und schroffen Steilküsten, wegen der Naturschwimmbecken und der immergrünen Lorbeerwälder. Echte Fans lassen sich auch von dem jüngsten Vulkanausbruch unter Wasser nicht abschrecken.  Die UNESCO hat El Hierro  im Jahr 2000 zum Biosphärenreservat erklärt.

Außerdem:

Irene Börjes, die seit 25 Jahren auf den Kanaren lebt und Reiseführer schreibt, schwärmt von Klima, Land und Meer und erzählt von den vielen unentdeckten Winkeln zum Beispiel auf Gran Canaria, jenseits der Tourismushochburgen. Im Michael-Müller Verlag erschienen z.B. ihre Reiseführer über La Palma und Gran Canaria