Fuldas Bischof Gerber mahnt zu Besonnenheit im Nahen Osten

"Eine besorgniserregende Dynamik"

Fuldas Bischof Michael Gerber hat angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten zu Frieden und Besonnenheit gemahnt. Die derzeitige besorgniserregende Dynamik könne zu "kriegerischen Spannungen" führen.

Bischof Michael Gerber / © Angelika Zinzow (KNA)
Bischof Michael Gerber / © Angelika Zinzow ( KNA )

"Dort, wo gemäß der biblischen Überlieferung die Sterndeuter damals aufgebrochen sind, um den neugeborenen Friedenskönig zu suchen, liegen heute die Länder Irak und Iran. Hier erleben wir heute eine besorgniserregende Dynamik, die zu neuen kriegerischen Spannungen führen kann", sagte Gerber am Montag in Fulda. Er lud mit Blick auf eine drohende Eskalation im Nahen Osten zu einer Schweigeminute für Menschen in den Ländern und politische Entscheidungsträger ein.

Sternsinger im Bistum Fulda

Gerber äußerte sich bei der Aussendung von etwa 400 Sternsingern im Bistum Fulda. Bundesweit ziehen um den Dreikönigstag am 6. Januar rund 300.000 Kinder verkleidet als Heilige Drei Könige von Haus zu Haus und sammeln Spenden für Not leidende Kinder. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto "Segen bringen. Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit". Träger des seit 1959 organisierten Dreikönigssingens sind das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und der BDKJ, der Dachverband vieler katholischer Jugendorganisationen.

Quelle:
KNA